Die Wahlen sind gelaufen, as Ergebnis steht fest und alle sind glücklich. Glücklich? Vielleicht nicht glücklich, doch auf jeden Fall zufrieden. Haben wir von der CDU doch gemeinsam mit den Grünen Prof.Dr. Uwe Schneidwind als gemeinsamen Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt für Wuppertal ausgewählt und letztendlich beworben und über die Ziellinie getragen.

Man darf ruhig erwähnen, daß diese Auswahl keine Leichte war. Und manch ein alter CDU-Kämpfer bekam doch erhebliche “Bauchschmerzen”, als bekannt wurde, daß Schneidewind MItglied der Grünen sei. Doch letztendlich überzeugte er persönlich mit seiner Expertise und dem offenen Auftreten. Vor allem sein wertschätzender Umgang mit seinen Mitmenschen hat gut gefallen. Er hört aktiv zu, macht sich gelegentlich Notizen und gibt im Gespräch recht kurze und markige Antworten. Sicherlich könnte er als Akademiker lange Vorträge halten – doch wer will das schon? Jedenfalls nicht im direkten Gespräch.

Wie geht es weiter?

Nun stehen die Dinge fest. Der Rat wird erweitert auf 80 Mitglieder, die Fraktion der CDU hat 20 Sitze (2 davon sind aus Cronenberg!), der Oberbürgermeister heißt Uwe Schneidewind und gehört zu den Grünen. Diese haben nicht ganz so viele Sitze, so daß beide Gruppen zusammen keine Mehrheit haben. Im Ergebnis bedeutet dies viel Arbeit. Anträge müssen sehr gut vorbereitet werden. Die Argumentationsketten müssen angesichert sien und letztendlich auch das andere politische Lager überzeugen.

Gespräche müssen auf Augenhöhe erfolgen, Wertschätzung des Gegenübers dürfte das Miteinander erleichtern. Immer fair, klar und ehrlich muß der Umgang sein, um unnötige Grabenkämpfe zu vermeiden.

Der Politikstil der 1970/80er Jahre ist vorbei. Die Politik von heute orientiert sich an Themen und angestrebten Ergebnissen. Junge Leute wollen mitmachen. Mehr und vor allen auch jüngere Frauen stehen bereit, hier mit ganz anderer Handschrift das Miteinander zu gestalten. Der Bürger erwartet weniger Verbissenheit und Dogmatismus vom Politiker, sondern mehr Alltagstauglichkeit und Zuversicht der Akteure.

Wir machen Wuppertal. Gemeinsam.

Dieses Motto trug die CDU Wuppertal durch den Wahlkampf. Das “Gemeinsam” einte uns intern, aber auch im Schulterschluß mit dem Oberbürgermeisterkandidaten. Bürger wurde auf den neuen “Spirit” aufmerksam und letztendlich fuhr “Schwarz” ein gutes Ergebnis ein. Kein Ergebnis zum “Zurücklehnen” – eher eines zum “Anpacken”.

Darum “Wir machen Wuppertal” hat erst begonnen und ich werde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einsetzen. Glücklicherweise ist niemand alleine und wir werden Gemeinsam etwas für die Zukunft bewirken.

Ortskernplanung Cronenbergs, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Finanzen u.v.m. fordert ganzen Einsatz und Konzentration. Die Länge trägt die Last.