So, oder so ähnlich, wird es doch manchmal gesagt (oder zumindest gedacht), wenn man an Politik im Kleinen denkt. Die “Großen” debattieren meist erfolglos in Bundes- oder Landtag und die Kleinen beim Bier in der örtlichen Kneipe.

Ganz so stimmt es nicht und doch ist es genau so. Nun darf man sich dabei nicht umbedingt ein alt-bayrisches Gasthaus voller Zigarrenqualm und reichlich Bier vorstellen. Im wirklichen Leben findet aber genau hier die Basisdemokratie statt.

Politik wird von Menschen und für Menschen gemacht. Da ist es doch nur sinnvoll, wenn sich diese treffen und Themen erschöpfend diskutieren. Auf den Zigarrenqualm darf getrost verzichtet werden – auf die (gerne auch hitzigen) Gespräche auf keinen Fall.

Wie sieht der Stammtisch von heute aus?

Auf jeden Fall ist es eine angenehme Atmosphäre, in der jeder sagen darf, was er denkt. Gegenseitiger Respekt ist schließlich Grundvoraussetzung für eine Gemeinschaft.

Auch wird nicht wild “herumdiskutiert”, um des diskutierens willen. So manchesmal wird eine aktuelle Situation des Alltages durch einen Sachkundigen angerissen und dann werden Für und Wider abgewogen und Meinungen gebildet. Es muß nicht immer ein Mandatsträger sein, der den Anstoß gibt. Für manch ein Thema gibt es auch sachkundige Bürger, die hier einen Impuls geben. Ein Programm oder Tagesordnung gibt es nicht.

Und wie sieht der Rahmen aus?

Da gibt es kaum Grenzen. Wir von der CDU-Cronenberg treffen uns in “Der Post, Hauptsraße” und da kommt es unweigerlich auch zum Genuß von kalten oder warmen Getränken und wer mag, nimmt auch noch einen Imbiß zu sich. Für ganz Hungrige ist die Grillplatte sicherlich eine gute Stärkung für die Diskussion 😉 . Einen Verzehrzwang – auch nicht indirekt – gibt es nicht. es wird auch niemand zum Mitreden gezwungen – manch einer hört gerne auch mal zu – was ja auch hilfreich sein kann 😉 .

Wer darf denn dabei sein?

Grundsätzlich ist jedermann willkommen, der ein gepflegtes Gespräch liebt und den kultivierten Meinungsaustausch erlernt hat. (Übrigens: Auch CDU-Mitglieder sind nicht immer EINER Meinung). Entgegen einer landläufigen Meinung ist nicht jeder dort ein Akademiker – tatsächlich eher die Wenigsten. Es treffen sich dort Menschen, die gemeinsam am Miteinander arbeiten wollen. Nicht mehr und nicht weniger.

Und wann dürfen wir sie begrüßen?