Schlagwort: Stammtisch

Vernetzung ist das A und O

Die Geschichte schreibt immer nur von den “Großen” dieser Welt; sei es ein Napoleon oder ein Cäsar. Immer ragen einzelne Namen besonders hervor – nicht immer rühmlich, aber dennoch alleinstehend.

Was wären die Großen aber ohne die vielen Kleinen? Was hätten diese je erreicht? Ich denke, es wäre zu manch einer Großtat nie gekommen. Letztendlich dienen wir einander (oder entziehen Dienste), um einer höheren Idee zu folgen. Gemeinsam sind wir stark. Und so freue ich mich, hier ein Teil der lokalen Keimzelle der CDU in meinem Ort zu sein und zu erleben, wie Menschen mit größerer Reichweite sich für unser Ergehen kümmern und einsetzen.

Jürgen Hardt
Jürgen Hardt, MdB
Foto: Pressedienst Büro Jürgen Hardt

Immer wieder erlebe ich, wie sich unser Bundestagsabgeordeter der CDU Jürgen Hardt aus Berlin im “Dorp” sehen läßt und sich über Projekte informiert oder bei der Bürgersprechstunde den Fragen der Interesseneten stellt. Hierbei bekomme ich dann einen Blick über manch einen Tellerrand und staune, daß ein international geforderter Politiker immer noch so engagiert für Cronenberg einsteht. Bürgernähe ist sicherlich ein Lebensstil und muß “von innen” kommen. Ein Politiker muß sich für seine Mitmenschen interessieren – alles andere wird früher oder später gemerkt und sich in den Wahlen rächen.

Vielleicht ist dies auch der Grund, warum Politiker auch auch auf Feiern, Jubiläen oder eigentlich unpolitischen Veranstaltungen zu sehen sind. Sie sind Teil des öffentlichen Lebens und Personen des öffentlichen Lebens.

Darum sind auch wir als “kleine” Lokalpolitiker gerne ansprechbar, wenn es um regionale Themen geht. Bürgerproteste oder einfach nur alltägliche Fragen können und sollen durch die regionalen Ansprechpartner aufgenommen und bearbeitet werden. Auch wenn diese die Lösungen nicht immer selbst erwirken können, so werden aus dem Netzwerk meist die richtige Ansprechpartern mit eingebunden. So funktioniert lebendiges Netzwerk.

Aber keine Angst. Hier handelt es sich nicht um geheime Kreise. Sie erreichen uns unbürokratisch und live auf diversen Kanälen. Gerne also auch beim Stammtisch (jeden letzten Donnerstag im Monat) oder der Bürgersprechstunde (wird in der Presse regelmäßig zu eingeladen) oder auch per Email oder Telefon (oder sprechen sie uns einfach auf der Straße an).

Politik ist für Menschen da.

Foto: Büro Jürgen Hardt v.l.n.r Holger Reich (CDU) , Jürgen Hardt MdB, Michael G. von Wenczowsky (stellv. Bezirksbürgermeister)
Einladung zum CDU Stammtisch in Cronenberg

Typisch Stammtischpolitiker

So, oder so ähnlich, wird es doch manchmal gesagt (oder zumindest gedacht), wenn man an Politik im Kleinen denkt. Die “Großen” debattieren meist erfolglos in Bundes- oder Landtag und die Kleinen beim Bier in der örtlichen Kneipe.

Ganz so stimmt es nicht und doch ist es genau so. Nun darf man sich dabei nicht umbedingt ein alt-bayrisches Gasthaus voller Zigarrenqualm und reichlich Bier vorstellen. Im wirklichen Leben findet aber genau hier die Basisdemokratie statt.

Politik wird von Menschen und für Menschen gemacht. Da ist es doch nur sinnvoll, wenn sich diese treffen und Themen erschöpfend diskutieren. Auf den Zigarrenqualm darf getrost verzichtet werden – auf die (gerne auch hitzigen) Gespräche auf keinen Fall.

Wie sieht der Stammtisch von heute aus?

Auf jeden Fall ist es eine angenehme Atmosphäre, in der jeder sagen darf, was er denkt. Gegenseitiger Respekt ist schließlich Grundvoraussetzung für eine Gemeinschaft.

Auch wird nicht wild “herumdiskutiert”, um des diskutierens willen. So manchesmal wird eine aktuelle Situation des Alltages durch einen Sachkundigen angerissen und dann werden Für und Wider abgewogen und Meinungen gebildet. Es muß nicht immer ein Mandatsträger sein, der den Anstoß gibt. Für manch ein Thema gibt es auch sachkundige Bürger, die hier einen Impuls geben. Ein Programm oder Tagesordnung gibt es nicht.

Und wie sieht der Rahmen aus?

Da gibt es kaum Grenzen. Wir von der CDU-Cronenberg treffen uns in “Der Post, Hauptsraße” und da kommt es unweigerlich auch zum Genuß von kalten oder warmen Getränken und wer mag, nimmt auch noch einen Imbiß zu sich. Für ganz Hungrige ist die Grillplatte sicherlich eine gute Stärkung für die Diskussion 😉 . Einen Verzehrzwang – auch nicht indirekt – gibt es nicht. es wird auch niemand zum Mitreden gezwungen – manch einer hört gerne auch mal zu – was ja auch hilfreich sein kann 😉 .

Wer darf denn dabei sein?

Grundsätzlich ist jedermann willkommen, der ein gepflegtes Gespräch liebt und den kultivierten Meinungsaustausch erlernt hat. (Übrigens: Auch CDU-Mitglieder sind nicht immer EINER Meinung). Entgegen einer landläufigen Meinung ist nicht jeder dort ein Akademiker – tatsächlich eher die Wenigsten. Es treffen sich dort Menschen, die gemeinsam am Miteinander arbeiten wollen. Nicht mehr und nicht weniger.

Und wann dürfen wir sie begrüßen?