Schlagwort: Lokalpolitik

Bürgersprechstunde im November

Im Dialog mit dem Bürger

Im November biete ich wieder eine Bürgersprechstunde für Wuppertaler Bürger an. Gerne höre ich mir die Belange, Sorgen und Erwartungen an und versuche hier auch nach Möglichkeit eine politische und alltagstaugliche Lösung zu diskutieren, ggf. zu vermitteln oder direkt zu helfen.

Als Mitglied in diversen Ausschüssen (z.B. “Soziales, Familie und Gesundheit” oder auch “Verkehrsausschuß”) bin ich ein Ansprechpartner, der zuhören kann und sich für den Menschen gegenüber interessiert..

Wenn ich nicht sofort eine Antwort habe, werde ich mich gerne “schlau machen” und dann im Nachgang eine Rückmeldung geben können.

Wichtiger Hinweis: Sollte das Telefon besetzt sein, und die zwei Stunden nicht ausreichen, dann hilf eine Email an info@holgerreich.eu weiter. Ein kurzer Hinweis auf das Anliegen und eine oder zwei gewünschte Uhrzeiten für einen Rückruf reichen völlig und ich rufe zeitnah zurück.

Bürgersprechstunde am 13.11.2021

von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter

0202 – 244 3002

Ihr

Holger Reich, Stadtverordneter

Moderne Sportstätten 2022 – Land fördert Cronenberger Sport

„Gute Nachrichten für alle Sportlerinnen und Sportler des Rollschuh Club Cronenberg e.v In Wuppertal Cronenberg. In der aktuellen Förderrunde des Sportstättenförderprogramms „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten sie insgesamt 91.325,00 Euro für nachhaltige Modernisierung, Sanierung sowie Um- oder Ersatzneubau ihrer Sportstätten und Sportanlagen

Ich freue mich sehr, dass der Rollschuh Club Cronenberg e.V. nun die Möglichkeit hat, eine moderne und bedarfsgerechte Sportstätte anzubieten“, so  der CDU-Stadtverordnete und Vorsitzende der CDU Cronenberg Holger Reich,  „Nachdem in den vergangenen Legislaturperioden unter Rot-Grün die Investitionen in unsere Sportstätten gestockt haben, hat die Landesregierung mit dem Sportstättenförderprogramm ein deutliches Zeichen gesetzt und stärkt so NRW weiterhin als Sportland Nummer 1.“

Der Rollschuh Club Cronenberg e.V. will Modernisierungs und Sanierungsmaßnahmen in erheblichem Umfang durchführen. Aus dem Sportstättenförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ erhalten sie dazu 91.325,00 €. Mit dem Förderbescheid können die Verantwortlichen des Rollschuh Club Cronenberg e.V. mit den Arbeiten beginnen.  

Dazu erklärt die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Ich freue mich, dass wir mit den nun erteilten Förderentscheidungen unseren Vereinen tatkräftig unter die Arme greifen können. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, einen spürbaren Beitrag zur Modernisierung unserer Sportstätten in Nordrhein-Westfalen zu leisten. Dies ist uns mit diesem Förderprogramm gelungen. Nun können wir den Sanierungsstau deutlich reduzieren. Denn nur wenn Sportstätten auf dem neuesten Stand sind, können die Vereine ihre wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft wahrnehmen.“

Hintergrund:

Mit „Moderne Sportstätte 2022“ hat die NRW-Koalition das größte Sportförderprogramm aufgelegt, das es je in Nordrhein-Westfalen gegeben hat – Gesamtvolumen: 300 Millionen Euro. Alleine 3,5 Millionen floßen hier in Wuppertaler Sportstätten.

Damit sollen die Vereine in Nordrhein-Westfalen eine nachhaltige Modernisierung, Sanierung sowie Um- oder Ersatzneubau ihrer Sportstätten und Sportanlagen durchführen können.

Wenn das Rathaus ruft

Am 02.Juni 2020 hat die Mitgliederversammlung der CDU Cronenberg sich diesmal ausnahmsweise in Nächstebreck eingefunden, um ihre Kandidaten für den Stadtrat und die Bezirksvertretung Cronenberg zu wählen. Trotz widriger Umstände hat sich dann doch eine Anzahl von Aktiven getroffen und unter der Aufsicht des Wahlleiters Andreas Blank Entscheidungen gefällt.

Sehr zur Überraschung des Wahlleiters erfolgte diesmal die Wahl einstimmig – also wirklich ohne Gegenstimme (!) und so werden Rainer Spiecker (Wahlkreis Cronenberg Nord) und Holger Reich (Wahlkreis Cronenberg Süd) als Kandidaten für den Stadtrat aufgestellt.

Mit Spiecker konnte ein erfahrener Lokalpolitiker gewonnen werden, der sich früher schon als CDU-Kreisvorsitzender und auch Landtagsabgeordneter positionieren konnte.

Lokalpolitik trotz Anfeindungen?

Es ist eine konfuse Situation. Auf der einen Seite schimpft man auf “die Politiker” und manch einer erlebt tatsächlich Gewalt. Auf der anderen Seite ist die Schelte auch nicht unberechtigt. Natürlich sind Politiker keine besseren Menschen, fehlerhaft und manche haben wirklich abstruse Wertevorestellungen. Doch ist es auch keine Lösung diesen mit (verbaler) Gewalt zu begegnen.

Doch wie sollte man als Normalbürger reagieren? Immerhin hat man doch wenig Chancen, das politische Leben zu beeinflussen. Da bleibt doch nur eine Protestwahl alle paar Jahre, oder? Wer durchschaut schon die komplexen Strukturen und wählt “richtig”?

Ich sehe da den direktesten Hebel in der Lokalpolitik. Die Stadt Wuppertal wird durch das “Stadtparlament” geführt – diesen nennen wir STADTRAT und die dort arbeitenden gewählten Vertreter sind die 66 Stadtverordneten. Im Rat werden die “großen” Dinge, die unser Zusammenleben regeln sollen, entschlossen. Ausführendes Organ ist dann i.d.R. die Stadtverwaltung, diese Beschlüsse schnell und exakt, wie eben beschlossen, umzusetzen. Wußten sie, daß die ratssitzungen über das Internet verfolgt werden können? (Rats-TV) Diese Verwaltung wird angeführt vom Oberbürgermeister, der dem rat und der Verwaltung vorsteht. Klappt es hier nicht bei der Umsetzung von Ratsbeschlüssen, dann ist dieser gefordert.

Um noch direktere Bürgernähe zu ermöglichen, wurden in Wuppertal auch noch Bezirksvertretungen eingerichtet. Die 10 Bezirksvertretungen sind die nach der Gemeindeordnung NRW von den Bürgern gewählten Stadtteilparlamente. Für jede Bezirksvertretung gibt es eine/einen Geschäftsführerin/Geschäftsführer (Mitarbeiterin/Mitarbeiter der Verwaltung), die/der als Ansprechpartnerin/Ansprechpartner für alle Angelegenheiten innerhalb des Stadtbezirkes zur Verfügung steht. Den Vorsitz der Bezirksvertretung (BV) hat der jeweils gewählte Bezirksbürgermeister/in. Auch hier ist dieser kein “Geheimbund”, sondern dieser tags in meist öffentlichen Sitzungen i.d.R. 6 Mal im Jahr. Wer hier aktuell für Cronenberg einsteht, ist veröffentlicht im Ratsinformationssystem nachzulesen.

Soweit zu den Strukturen. Warum nun sollte man sich hier einsetzen? Immerhin handelt es sich um ein Ehrenamt, wofür es eine nur eine kleine Aufwandspauschale gibt. Doch wer dieses Amt betreibt, der wird nicht reich. Es steht zu vermuten, daß es ergeblich teurer ist, dieses Amt auszufüllen. Doch geht es nicht um Geld, eher schon um Ehre und um Amt. Wer sich hier einsetzt, der setzt sich zwangsläufig aus. Auf der einen Seite kann man das Zusammenleben mitgestalten, manchen “Unsinn” auch mal verhindern und im Idealfall für die Kinder und Enkel ein wenig das reginale Zusammenleben ein wenig verbessern. Doch auf den großen Appluas wartet man i.d.R. wohl vergeblich.

Dafür hat man aber immer reichlich Kritiker. Da sind zum anderen die anderen Parteien, die hier ein völlig anderes Weltbild haben und diese bekommen Verstärung von “den Zuschauern auf den Rängen”. Leider ist es oft doch allzu menschlich, daß der Mensch an sich gerne bereit ist, zu schimpfen, doch konstruktive Gegenvorschläge sind da oft garnicht gewollt. Hier wünsche ich persönlich mehr Kommunikation auf Augenhöhe.

Unser Land, unsere Stadt und unser Dorf hat mehr verdient. Ich selbst habe mich entschieden von der Tribüne aufzustehen und mich im Wettbewerb einzubringen. Mit meiner Lebenserfahrung, Entschlossenheit und ein wenig Mut wage ich es, ein Stück gelebte Demokratie vorzuleben. Gegenseitiger Respekt hilft uns gemeinsam so manches zu erreichen. Gegner und Feinde wird es immer geben – doch wer klüger ist, aber nichts unternimmt, der muß sich nicht wundern, wenn er von dümmeren Menschen regiert wird.

Es lohnt sich, denn Cronenberg ist l(i)ebenswert (und Wuppertal auch).

Mein Angebot steht: Sprechen Sie mich an, schreiben sie mir eine Email und kommen wir gemeinsam ins Gespräch.

Ihr Holger Reich