Die Plakate sind im Druck, Handzettel und weitere Maßnahmen vorbereitet. Es geht in die heiße Phase des Wahlkampfes. “Ist denn nicht immer Wahlkampf?” könnte man da fragen. Und nicht zu unrecht. Doch jetzt geht es zusätzlich darum, als Kandidat für den Wuppertaler Stadtrat wahrgenommen zu werden.

Ich fühlte mich geehrt, als ich gefragt worden bin, ob ich nicht dieses Mandat ausüben möchte. Man traue mir dies zu und sei von meiner bisherigen Arbeit, Fleiß und Zielstrebigkeit überzeugt.

Doch es geht nicht um Ehre, auch wenn es ein Ehrenamt ist. Es geht um die Menschen, die in Wuppertal – und besonders in Cronenberg – wohnen, arbeiten und leben. Sicherlich ist es l(i)ebenswert in unserem Ort, doch gleichzeitig gibt es zahlreiche Baustellen, die das Zusammenleben erschweren. Und bei “Baustellen” denke ich zuerst an den Zustand unserer Straßen. Hat doch eine Untersuchung mit Kamerasystemen gezeigt, daß in Cronenberg der Zustand objektiv am Schlechtesten ist. Zu lange wurde Nichts getan.

Und beim Thema Sicherheit fällt mir sofort auch unsere Freiwillige Feuerwehr ein. Geplant ist ein Umzug von der Kemmannstraße in die Schule in der Berghauser Straße. Soweit so gut. Doch leider soll es keine Wohnungen mehr für die Helfer geben. Dafür sei kein Geld da und auch keine Verpflichtung. Das kann und darf nicht sein, da durch die Nähe doch die Rettungszeiten der Helfer erheblich optimiert werden. Schon heute kämpfen die Rettungskräfte um jede Minute, denn es geht um Leib und Leben. Sollte die Kommune da nicht beste Voraussetzungen schaffen?

Weitere Themen sind das Verkehrskonzept, Bebauungsplanung, Vereinsförderung, Schule und noch vieles mehr.

Darum kandidiere ich. Darum will ich nicht nur zuschauen, sondern mit anpacken. Diese Zeit nehme ich mir und weiß, es ist ein Ehrenamt – mit Reichtümern kann ich nicht rechnen. Will ich auch nicht. Es genügt zu wissen, daß meine Kinder und Enkel es gut haben werden, wenn ich das Eine oder Andere mit umsetzen darf.

Mir ist nur zu sehr bewußt, daß hier Teamarbeit gefordert ist. Und so freue ich mich, schon heute mit einem kompetenten Team zusammen arbeiten zu dürfen – und dies zukünftig noch intensiver tun darf.

Sonntag, der 13. September 2020 wird eine Gelegenheit sein, die sin Angriff zu nehmen.