Ein Platz für alle

Die neue Ortsmitte von Wuppertal-Croneberg bekommt so langsam ein Gesicht. War der Rathausplatz lange Zeit eine Möglichkeit für einen zentralen Treffpunkt, so wanderte ein stückweit die Aufmerksamkeit des Spaziergängers in Richtung Otto-Bilstein-Platz. Hier läßt es sich immer noch gut klönen und verweilen.

Doch jetzt soll das Stadtbild eine Erweiterung des Szenarios erhalten. Direkt neben der Kirche in der Solinger Straße kann ein Platz genutzt werden, wie es der Cronenberger Heimat- und Bürgerverein und die evangelische Kirchengemeinde gestern (28.5.19) vorgestellt haben.

Auf ca. 1.000 qm soll ein Platz für Marktstände, Events und kleine Konzerte ermöglicht werden. Auch ein paar Parkplätze sind hier vorgesehen, Stromanschlüsse und nicht zuletzt ein WC-Anlage sollen in ein Gesamtkonzept eingebunden werden.

Wünschenswert könnten hier auch Parkplätze für Solarfahrzeuge sein – ist aber wie immer eine Frage der Finanzierung. Zukünftsweisend wäre es allemal.

Bei der Planung ist noch nicht alles in „Stein gemeißelt“. Die Gesamtkosten dürfen sich so auf ca. 200.00,00 € belaufen, eine Ladung hochwertiger Pflastersteine wurde schon angeliefert und zwei Spender haben sich schon investiert. Für weitere Spenden wurde bereits ein Projektkonto eingerichtet, welches für beliebig hohe Zahlungseingänge offen ist.

Sicherlich werden noch viele Planungsgespräche nötig sein, um auch alle – oder doch möglichst viele – Interessen zu berücksichtigen. Doch eine Bereicherung für Cronenberg ist es allemal.

Man darf gespannt sein. Weitere Infos werden sicherlich folgen.

Deutschland hat die Wahl

Noch nie war eine Wahl so wichtig und hatte derart massive Auswirkung. Europa geht wählen. Ganz Europa? Nein. Immer noch gibt es Menschen, die von „der Politik“ enttäuscht sind und die Wahl verweigern oder ignorieren.

Verweigerung ist keine Option.

Wir schulden es unseren Kindern und Enkeln den Frieden zu sichern und eine Welt zu übergeben, in der es sich zu leben lohnt. Umweltschutz, Freiheit und Gerechtigkeit sollen nicht nur Schlagworte sein, sondern erlebte Realität – auch in 30 oder 50 Jahren. Darum nehmen wir im Hier und Jetzt die Herausforderung an.

Es geht um mehr, als nur den Verteilungskampf, Grenzsicherung oder schnelleres Internet. Unsere Nachkommen sollen mit ruhigem Gewissen ihre Kinder in diese Welt setzen können, weil Großvater „es richtig gemacht“ hat.

Wir nutzen die Kräfte

Doch wir sind ja nicht alleine. Junge Leute demonstrieren heuzutage (nicht nur während der Schulzeiten) und signalisieren, wie es um ihre Zukunftsängste steht. Wir wollen und wir müssen sie mit ins Boot holen und ihren Eifer und ihre Ideen mit bedenken und einfließen lassen, denn immerhin geht es um IHRE Zukunft. Sicherlich sind sie manchmal unbequem, realitätsfremd und übereifrig … aber, waren wir nicht auch mal jung? Und wären wir nicht froh gewesen, wenn man uns gefragt hätte. Darum laßt sie uns fragen.

Für ein gemeinsames Europa

Zunächst einmal ist Europa faktisch ja unantastbar. Es ist ein Erdteil, ein Kontinent, der auf der Landkarte zu sehen ist. Doch ist Europa auch eine Idee, eine Vision, an der wir arbeiten wollen. Die Zukunft heißt Europa. Denn Europa ist ein Staatenbund, eine Union, ein vereinigtes Europa, welches für Freiheit und Sicherheit steht. Unabhängige Nationen, die in Verbindlichkeit ein gemeinsames Ziel verfolgen und manch Hindernis überwinden können.

Europa ist noch nicht fertig. Es ist eine Baustelle, an der wir arbeiten wollen.