Baumschutz ist der bessere Klimaschutz

Der beste Klimaschutz besteht zuerst mal nicht in Verboten (Diesel, SUV etc.) oder Steuern, sondern im Erhalt der natürlichen Regularien. Jeder gefällte (gesunde) Baum schmerzt uns alle. Aus diesem Grund hat sich die CDU-Fraktion Wuppertal zu einer neuen Baumschutzsatzung entschlossen.

Hier der Pressetext:

Zur nächsten Sitzung des städtischen Ausschusses für Umwelt am 10. September 2019 wird eine überarbeitete Fassung der neuen Baumschutzsatzung (https://ris.wuppertal.de/vo0050.php?__kvonr=22695) vorliegen. „In enger Zusammenarbeit mit unserem Partner von Bündnis 90/Die Grünen und in Abstimmung mit der Fachverwaltung ist es gelungen, dem Gremium eine überaus bürgerfreundliche und rechtlich abgesicherte Drucksache zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen“, erklärt CDU-Fraktionsvorsitzender Ludger Kineke. „Wir haben Erfahrungen aus anderen Städten eingebracht und diskutiert, wie ein effektiver Baumschutz erreicht werden kann, ohne zu stark in das Recht der Bürger einzugreifen Im Ergebnis liegt nun die bürgerfreundlichste Baumschutzsatzung Deutschlands vor.“

Hierfür stehen nach Ansicht des CDU-Politikers nicht zuletzt zahlreiche Ausnahmeregelungen. „Die Verwaltung hat bei der Prüfung von Ausnahmen eine bürgerfreundliche und flexible Handhabung zugesichert. Wir haben Wert daraufgelegt, dass sich Kosten und Aufwand für die betroffenen Eigentümer in vertretbaren Grenzen halten. Ohnehin sind u.a. Bäume in Bereichen, für die ein Bebauungsplan eine landwirtschaftliche Nutzung vorsieht oder für die Grünflächen ausgewiesen sind, in Wald- und auf forstwirtschaftlichen Flächen sowie in Kleingartenanlagen von den Bestimmungen dieser Satzung von vorneherein ausgenommen.“

Mit der Verwaltung wurde eine Evaluierung der Erfahrungen nach einem Jahr vereinbart. „Sollte sich dann Anpassungsbedarf ergeben, werden wir entsprechende Änderungen vornehmen“, äußert sich Ludger Kineke abschließend.

-Pressetext Ende –

Foto: Holger Reich – Wupperfotografie​

Cronenberg ist l(i)ebenswert!

Vor fast schon 100 Jahren, am 1.August 1929, wurde die Stadt Wuppertal durch den Zusammenschluß der kreisfreien Städte Barmen und Elberfeld, sowie der Städte Ronsdorf, Cronenberg und Vohwinkel als kreisfreie Stadt gegründet. Nur ein Jahr später entschied eine Bürgerbefragung sich für den namen Wuppertal.

Seitdem fristen die ehemals freien Städte das Dasein als Stadtteil und manchmal müssen sie sich auch gegen die “zentrale” im Rathaus behaupten. Die Verwaltung geschieht in großen Teilen von Barmen und Elberfeld aus. Unterstützt wird diese aber durch die ortliche Bezirksvertretung, die fallweise vor Entscheidungen befragt wird oder auch in einigen Bereichen eine selbständige “Stadtteilsparlamentsgewalt” hat. Hier geht es dann auch schon einmal etwas derber zur Sache, aber immer mit gegenseitigen Respekt.

Cronenberg steht für Qualität

Seitdem ist viel Wasser die Wupper herunter geflossen und der Stadtteil Cronenberg hat sich im Überleben während Wirtschaftskrisen und Weltkriege behaupten können. Durch alle Krisen hindurch haben sich weltweit agierende Mittelständler nicht nur behaupten können, sondern den Namen Cronenberg aktiv mit weltweit hervorragender Qualität verbunden. So manch ein Haushalt und erst Recht das Handwerk kennt z.B. die Werkzeugmarken und schätzt diese als zuverlässig ein. Viele Arbeitsplätze sind für die Familien Lebensgrundlage und zuverlässiger Garant für wirtschaftliches Auskommen. Cronenberger Leistungsträger wohnen vor Ort, leben und kaufen vor Ort und treiben den Motor Wirtschaft an.

Cronenberger engagieren sich

Die Parteienlandschaft ist bunt gemischt und seriös aufgestellt. Der gelebten Demokratie hält der Cronenberger “die Stange”. Auch wenn es politisch unterschiedliche Ansichten gibt, so geht es i.d.R. um das Wohl des Ganzen. Doch nicht nur in den offiziellen Parteien wird sich hier politisch engagiert. Auch in privaten Initiativen (z.B. Cronenberg will mehr, Cronenberg bewegt, 4 Heimatvereine u.v.m.) oder einer sehr lebendigen und wertvollen Freiwilligen Feuerwehr und zahllosen Ehrenämtlern wird ein guter Geist der gegenseitigen Hilfe sichtbar. Auch hier wird – oft im Verborgenen – kräftig angepackt. Diese Beiträge kann man garnicht hoch genug schätzen, denn erst diese machen das Miteinander so besonders, wertvoll und liebenswert.

Wer arbeitet soll auch feiern

Der Cronenberger ist ein durchaus geselliger und weltoffener Menschenschlag. Nicht sofort schunkelnd und fröhlich vereint, doch offen für Neues, kann er es durchaus “krachen lassen”. Geselligkeit findet sich in der 4 Heimatvereinen ebenso, wie in den Sportvereinen und vielen weiteren Interessengruppen. Politik findet nicht nur im fernen Rathaus statt, sondern wird hier aktiv durch Bürger inspiriert und mit geführt, um das Miteinander zu gestalten. Sieht der Cronenberger eine Not, so ist er mit Rat und Tat zur Hand. Bestes Beispiel mag hier die Entstehung der mittlerweile über die Grenzen Wuppertals hianus berühmten “Cronenberger Werkzeugkiste” sein (siehe Bericht), die aus der entdeckten Not flugs ein Volksfest zum Wohle der Notleidenden schuf, um Spenden zu sammeln. “Nicht nur meckern – sondern anpacken” muß da wohl Pate gestanden haben. Und so könnte man noch zahllose Beispiele anführen, wie Cronenberg “so tickt”.

So könnte man natürlich noch zahllose Aktionen, Personen und Organisationen auflisten, die den besonderen Reiz Cronenbergs ausmachen. Doch letztendlich ist es der Nachbar, den Mensch, dem wir gerade begegnen, die Bedienung oder Servicekraft gegenüber, die unser Cronenberg wertvoll machen. Man muß sich nur aufmachen und sie entdecken.

Denn “Cronenberg ist l(i)ebenswert!”.

Politik in Wuppertal

Die Politik ist ein spannendes Umfeld. Leider fehlt in der Bürgerschaft hier manchmal das nötige Hintergrundwissen, um die Wege für Gesetze, Verordnungen und Erlasse zu verstehen. darum möchte ich mit kleinen Beiträgen zum Verständnis beitragen und ein wenig auch um Verständnis werben. Nicht immer ist die Politik an einem Umstand “schuld” – ebenso wenig ist es immer die Verwaltung.

Zu den Strukturen Wuppertals

Um die Verwaltung der Stadt mit rund 360.000 Bürgern gerecht zu werden, wurde Wuppertal in zehn Stadtbezirke aufgeteilt. Elberfeld-West, Uellendahl-Katernberg, Vohwinkel, Cronenberg, Barmen, Oberbarmen, Heckinghausen, Langerfeld-Beyenburg, Ronsdorf und Elberfeld sind in etwa gleichgroß und gleich gewichtet und entsenden ihre politischen Vertreter in den Stadtrat, wo alle Dinge, die Wuppertal berühren besprochen und i.d.R. auch abgestimmt werden.

Jeder Stadtbezirk hat seine eigene Bezirksvertretung (BV) – im Volksmund auch gerne Stadtteilparlament genannt – wo kommunale Inhalte geregelt werden. Vertreter der Bezirksvertretung werden für die Dauer von 5 Jahren von der Bürgerschaft in geheimer , freier und unmittelbarer Wahl gewählt.

Die Vertreter für den Stadtbezirksverband Cronenberg werden hier im Ratsinformationssystem veröffentlich: https://ris.wuppertal.de/kp0040.php?__kgrnr=43&

Die grundsätzlichen Bestimmungen einer jeden Gemeinde in NRW finden wir in der Gemeindeordnung NRW. So z.B. auch die Anweisung, daß die Bezirksvertretungen von den Bürgern gewählt werden müssen und noch Vieles mehr.

In jeder Bezirkksvertretung ist auch immer ein Mitarbeiter aus der Verwaltung zugeordnet, der Bindeglied zwischen BV und Verwaltung ist und zu Themen direkt angefragt werden kann und auskunftspflichtig im Rahmen der Möglichkeiten ist.

Die Verantwortungen und Aufgaben innerhalb der Bezirksvertretung

In den Bezirksvertretungen werden die Belange des Stadtbezirkes entschieden, die nicht das laufende Geschäft der Verwaltung anbelangt. Basis hierfür ist die Gemeindeordnung.

Inbesondere kümmert man sich hier um die Themen

  • Ausstattung und Unterhalt von öffentlichen Sportstätten, Grundschulen, Altenheimen, Friedhöfe, Büchereien soweit sie in öffentlicher Hand sind.
  • Denkmalschutz, Pflege des Ortsbildes und Grünanlagen
  • Benennung bzw Umbenennung von Straßen, Wegen und Plätzen, sofern sie nicht von anderen Vorgaben eingeschränkt sind
  • Betreuung und Unterstützung von vereinen, Verbänden, Freiwilligen Feuerwehren und sonstiger Initiatuiven im Stadtbezirk
  • Kulturelle Angelegenheiten des Stadtbezirkes
  • Repräsentation, Information und Dokumentation in Angelegenheiten des Stadtbezirkes;

um nur einige Belange zu erwähnen. Wer sich hier mehr einlesen möchte, der findet auf der Homepage der Stadt Wuppertal (wuppertal.de) einiges an Lesestoff und nicht zuletzt möchte ich noch auf die Bundeszentrale für politische Bildung (www.bpb.de) verweisen. Dort gibt es reichlich Hirnfutter auch über den politischen Tellerrand Wuppertals hinaus.

Außerdem wirken die Bezirksvertretungen an den Beratungen über die Haushaltssatzung mit und verfügen über die von der Stadt zugewiesenen Haushaltsmittel zur Erfüllung ihrer Aufgaben.

Zitat: Auch dann, wenn die Bezirksvertretung keine Entscheidungsbefugnis hat, wird sie zu allen wichtigen Angelegenheiten, die den Stadtbezirk berühren, angehört. Sie kann Stellung beziehen, Vorschläge und Anregungen vorbringen. Das gilt auch für wichtige Bauvorhaben im Stadtbezirk. (Quelle: Stadt Wuppertal)

An dieser Stelle beginnt dann auch das Ringen um Lösungen und Bürgernähe, wie sie nur in den Bezirken vor Ort gelebt werden kann. So ist die Bezirksvertretung ein “Anwalt” der Bürger und Belange des Ortsteiles. Hier investieren die Mandatsträger, Vorstand und Mitglieder ihrer CDU einiges an ehrenamtlicher Zeit und manchmal auch Geld, um sie würdig zu vertreten. Doch nur, wer sich einsetzt, kann auch etwas bewirken.

Was wäre der Mensch ohne Würde?

Vor fast genau 70 Jahren trat unser Grundgesetz auf die Bühne des Weltgeschehens. Im Mai 1949 wurde die Sammlung an Artikeln (“Paragraphen”) rechtskräftig wirksam und innerhalb der Grenzen der Bundesrepublik Deutschlands verbindlich. Und wir feiern dies zu Recht.

Der wohl bekannteste Artikel 1 ist zweifellos der erste: “Die Würde des Menschen ist unantastbar”. Aus der Erfahrung der eigenen Historie beriefen sich unsere Gründerväter bewußt auf die Wurzeln unserer Gesellschaft. Das christlich-jüdischen Menschenbild ist die Basis aller weiteren Werteableitungen. Anders als in der ehemaligen DDR ist dieser Artikel sehr konkret und durchaus einklagbar.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Weder die staatliche Gewalt, noch private Personen oder Institutionen haben irgend ein Recht, die Würde anzutasten oder gar zu verletzen. Doch was ist eigentlich diese Würde?

Die Würde – ein Grundstein des menschlichen Seins

Nun kann man die Würde nicht in irgendeiner Weise auf einen Tisch legen, untersuchen und sezieren. Sie ist nicht dinglicher Natur. Ebenso, wie die Seele ist sie nicht mit technischen Mitteln unmittelbar meßbar. Und dennoch ist jeder Mensch im Besitz dieser Würde. Sobald das menschliche Leben begonnen hat zu existieren, ist sie Bestandteil eines jeden Individuums. Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder sonstiger Unterscheidungen ist sie Teil des menschlichen Seins.

Angesichts der Grundvorstellung “Der Mensch wurde ursprünglich als Ebenbild Gottes geschaffen” ist die Würde also dem christlich-jüdischen Gedanken zutiefst verwurzelt. Sie gehört zu jedem Menschen – selbst wenn er keinen persönlichen Bezug zum jüdisch-christlichen Weltbild hat. Und das ist gut so.

Wenn doch nun die Würde so wichtig ist, warum findet sie im Alltag so wenig Gebrauch? Oder benutzen wir nur andere Worte für diese Würde? Könnte man da nicht ebenso gut “Respekt” sagen? Hier prallen im Alltag tatsächlich manche Verwischungen auf. Die Menschenwürde ist ein Wesenszug des Menschen, der von höchster Stelle unverrückbar zugeteilt worden ist. Den Respekt der Mitmenschen kann man verlieren, die Menschenwürde nie. Sie kann verletzt werden, angetastet oder beschädigt werden, doch gehört sie dennoch zum Menschen dazu. Er ist halt ein “Ebenbild” (nach dem “Baumuster” Gottes wesensgleich geschaffen).

Wann bekommt man diese Würde zugewiesen?

Meiner Überzeugung nach beginnt das Menschsein bereits bei der Zeugung. Immerhin kann aus diesem vermeintlichen “Zellhaufen” am Ende doch nur ein Mensch geboren werden. Vorausgesetzt, es geht bei der hochkomplexen Entwicklung alles seinen Gang und der Mensch oder Krankheit manipuliert hier nicht, wird am Ende einer Geburt dieses Menschenskind für die Mutter und den Vater greifbar und endlich sichtbar werden. Es mag seltsam klingen, doch schon dieses kleine Menschlein hat eine Würde – von der es noch garnichts weiß. Vielmehr müssen Vater und Mutter dafür sorgen, daß es sich dessen bewußt wird und den eigenen Wert auch annimmt – und im Zweifel einfordert.

Würde ist ein umstrittenes Gut

Und genau darum steht der Artikel zu Beginn unserer “Verfassung” (Grundgesetz). Es gab in der Menschheitsgeschichte immer wieder Kräfte, die diese Würde beherrschen wollten. Manchen Menschen wurde diese Würde von der Gesellschaft oder gar von staatswegen grundsätzlich aberkannt. Sogenannte Untermenschen, Sklaven und andere Sonderkategorien wurde eingeführt; mit verheerenden Folgen. Dieses darf nie wieder geschehen. Darum ist die Würde unantastbar. Darum müsssen wir ringen, dies ist Grundlage unseres Zusammenseins.

Die Würde als Leuchtturm

Darum sollen wir auch in unseren politischen Entscheidungen – aber auch im politischen Miteinander – uns dieses Leuchtfeuer vor Augen halten. Ohne diese Wegmarken irren wir doch willkürlich und orientierungslos durch die Zeit. Was heute noch gut ist, wird morgen bekämpft. Nur durch das Hochhalten der Grundwerte unseres Miteinanders können und werden wir die Zukunft sicher machen können. Wie könnten uns die Menschen vertrauen, wenn sie uns nicht auf irgend etwas (Meinungen und Einstellungen) “festnageln” könnten.

Die Wächter

Und hier kommt auch der Politik eine wesentliche Augabe zu. Damit es nicht zu Klagen vor den Gerichten kommen muß, hat die Politik in ihrem Ringen um eben diese Menschenwürde Vorbild zu sein und Gesetzesentwürfe auch auf diese Grundlage hin zu prüfen. Dieser Prozeß ist anstrengend, doch gute Dinge brauchen Sorgfalt . Und es lohnt sich, hier tätig zu sein und “Kurs zu halten”.

Bürgerinitiative ruft CDU an

Die Bebauungspläne der Düsseldorfer Landesregierung treibt schon manchmal seltsame Blüten. Wobei man von richtigen Plänen eigentlich noch garnicht sprechen kann. Immerhin werden zunächst einmal mögliche Flächen ausgewiesen, die eventuell bebaut werden könnten.

Soweit so gut. Doch bei der Auswahl der Kandidaten kommen doch schon Fragen auf, aufgrund welcher Informationen hier entschieden worden ist. Bürger bekommen den Eindruck, daß hier ein Planungsbüro einen sündhaft teuren Auftrag einfach nur schlecht ausgeführt hat. Als Bürger kann man sich da nur über den Auftraggeber wundern. Kein Privatmann würde hier so leichtfertig mit Geld um sich werfen, wenn das Budget eh schon so angespannt ist.

Diesen Eindruck bekamen wir dann auch am 26.7.2019 vermittelt, als die Bügerinitiative Ratherstr/Kohlfurtherstr die Vertreter der CDU-Cronenberg und CDU-Wuppertal eingeladen hatte, sich über die Situation ein Bild zu verschaffen. Auch wenn die CDU mit den anderen Parteien in der Bezirksvertretung bereits ein einstimmiges Votum gegen die Bebauung abgegeben hatte, war den Bürgern dies nicht genug.

Die Anzahl der Teilnehmer wird auf 200 bis 300 Teilnehmer (trotz 40 Grad im Schatten und Ferien!) geschätzt. Angesichts der Weitläufigkeit des Geländes war ein genaueres Zählen nicht möglich. Allesamt waren die Teilnehmer sehr engagiert und angesichts des Themas dennoch objektiv, sachlich und ausgesprochen diszipliniert. Hier muß man den Organisatoren der BI wirklich ein Kompliment aussprechen. Durch das Programm führte eine Sprecherin der Bürgerinitiative Sylke Esser-Bruss mit Charme und sicherer Hand. Es ging hier wirklich um die Sache und nicht vermeintlich egoistische Motive. Diesselben Bürger hatte in der Vergangenheit durchaus hingenommen, daß Anschlußbebauungen durchgeführt worden sind.

Der seitliche Blick gibt schon ein Gefühl für das Gefälle

Nach einem kurzen Vorgespäch und Treffen bei der Firma Hundt ging es dann für die Politik und BI-Leitung geschlossen in zwei Etappen talwärts. Schon der erste Blick auf der halben Höhe seitwärts zeigte, wie steil das Gelände ist. Ergänzt wurde dieser Eindruck auch durch einige Fakten, die der Presse und Multiplikatoren durch Torsten Gröll (1.Vorsitzender CDU-Cronenberg) zur Verfügung gestellt worden ist. Mit Fotos und Karteninformationen incl. Höhenangaben bekam man schnell einen ersten Eindruck.

Endgültig wurde dieser Eindruck dann im Tal gefestigt. Hier konnte sich der Stellvertretende Bürgermeister Michael-G. von Wenczowsky und der Michael Müller (CDU-Stadtabgeordneter) davon überzeugen, daß hier sprudelnde Quellen mit frischem Wasser talwärts gehen (Achtung: Wir haben aktuell eine Dürreperiode und dennoch sprudelte es wirklich kräftig). Beide Politiker sind in Wuppertal und natürlich auch in Cronenberg eine feste Institution und für ihren Sachverstand grad in Sachen Bauwesen bekannt.

Im Gespräch mit einer Sprecherin der BI  Sylke Esser-Bruss
Im Gespräch mit einer Sprecherin der BI Sylke Esser-Bruss

Von Wenczowsky verweist hier auf eine eindeutige und klare Haltung auch mit den Cronenberger CDU-Parteivertretern, die geschlossen angetreten waren, um hier Bürgernähe zu leben. Torsten Gröll (1.Vorsitz), Claus Goebel (Stv. Vorsitz) und Holger Reich (Mitgliederbeauftragter) hatten bereits in der Vorbereitungsphase zur Ortsbegehung Schulterschluß gezeigt, was hier vor Ort bestätigt werden mußte. Hier ein Bauprojekt zu platzieren ist wirklich unsinnig und die Konsequenzen für die Bewohner bis tief in die Kohlfurth unabsehbar. Wasser und Schlammlawinen wären eine mögliche Folge.

Und so werden wir gemeinsam mit den Bürgern die weitern Schritte begleiten und dürfen gespannt sein, was hier am Ende rauskommen wird. Es wird einen langen Atem benötigen, aber so etwas sind wir ja gewohnt.

Cronenberg ist l(i)ebenswert !

Vernetzung ist das A und O

Die Geschichte schreibt immer nur von den “Großen” dieser Welt; sei es ein Napoleon oder ein Cäsar. Immer ragen einzelne Namen besonders hervor – nicht immer rühmlich, aber dennoch alleinstehend.

Was wären die Großen aber ohne die vielen Kleinen? Was hätten diese je erreicht? Ich denke, es wäre zu manch einer Großtat nie gekommen. Letztendlich dienen wir einander (oder entziehen Dienste), um einer höheren Idee zu folgen. Gemeinsam sind wir stark. Und so freue ich mich, hier ein Teil der lokalen Keimzelle der CDU in meinem Ort zu sein und zu erleben, wie Menschen mit größerer Reichweite sich für unser Ergehen kümmern und einsetzen.

Jürgen Hardt
Jürgen Hardt, MdB
Foto: Pressedienst Büro Jürgen Hardt

Immer wieder erlebe ich, wie sich unser Bundestagsabgeordeter der CDU Jürgen Hardt aus Berlin im “Dorp” sehen läßt und sich über Projekte informiert oder bei der Bürgersprechstunde den Fragen der Interesseneten stellt. Hierbei bekomme ich dann einen Blick über manch einen Tellerrand und staune, daß ein international geforderter Politiker immer noch so engagiert für Cronenberg einsteht. Bürgernähe ist sicherlich ein Lebensstil und muß “von innen” kommen. Ein Politiker muß sich für seine Mitmenschen interessieren – alles andere wird früher oder später gemerkt und sich in den Wahlen rächen.

Vielleicht ist dies auch der Grund, warum Politiker auch auch auf Feiern, Jubiläen oder eigentlich unpolitischen Veranstaltungen zu sehen sind. Sie sind Teil des öffentlichen Lebens und Personen des öffentlichen Lebens.

Darum sind auch wir als “kleine” Lokalpolitiker gerne ansprechbar, wenn es um regionale Themen geht. Bürgerproteste oder einfach nur alltägliche Fragen können und sollen durch die regionalen Ansprechpartner aufgenommen und bearbeitet werden. Auch wenn diese die Lösungen nicht immer selbst erwirken können, so werden aus dem Netzwerk meist die richtige Ansprechpartern mit eingebunden. So funktioniert lebendiges Netzwerk.

Aber keine Angst. Hier handelt es sich nicht um geheime Kreise. Sie erreichen uns unbürokratisch und live auf diversen Kanälen. Gerne also auch beim Stammtisch (jeden letzten Donnerstag im Monat) oder der Bürgersprechstunde (wird in der Presse regelmäßig zu eingeladen) oder auch per Email oder Telefon (oder sprechen sie uns einfach auf der Straße an).

Politik ist für Menschen da.

Foto: Büro Jürgen Hardt v.l.n.r Holger Reich (CDU) , Jürgen Hardt MdB, Michael G. von Wenczowsky (stellv. Bezirksbürgermeister)
Einladung zum CDU Stammtisch in Cronenberg

Resümee 25.Cronenberger Werkzeugkiste

Cronenberg ist l(i)ebenswert

Auch diesmal hat sich der harte Kern der CDU Cronenberg nicht lumpen lassen und sich mit dem historischen Kegelspiel an die Arbeit gemacht. Diesmal ging es wirklich nicht um Parteipolitik und Demokratie, sondern einzig und allein dem guten Zweck der Cronenberger Werkzeugkiste. Unter der Führung des neuen CDU-Vorsitzenden Torsten Gröll verlief die organisation auch unfallfrei und machte allen Beteiligten ausgesprochen Freude. Zur Unterstützung diese kräftezehrenden Aktion bekamen wir sogar Unterstützung einer Mannschaft der Jungen Union als Zeichen für ein Miteinander von Jung und Alt.

Ursprünglich als Aktion zur Unterstützung der behinderten Menschen bei der Lebenshilfe wurde hier ein Event erfunden, welches nun zum 25.mal den Ort aufgemischt hatte. Rund um den Ortskern waren zahllose Stände, Verkaufsflächen und kleine und große Sensationen zu erleben. Chöre, Bands, Akrobaten waren zu bestaunen und natürlich war die Politprominenz ebenfalls vor Ort. Mit gleich zwei Oberbürgermeistern als Schirmherren war dieses Fest aber auch wirklich gut vertreten. Andreas Mucke (SPD) als amtierender und Peter Jung (CDU) als ehemaliger OB durften dieses Fest mit launigen Ansprachen starten.

Und so kamen einige Euro zusammen, die selbstverständlich der Kasse der Cronenberger Werkzeugwoche zugeführt werden wird. Diese wird dann den Gesamtbetrag an die Empfänger überweisen. Immerhin waren es zuletzt etwa 70.000 €, die dringender Verwendung zugeführt werden konnten.

Das Titelbild mit Foto enstammt übrigens der kreativen Schmiede des Cronenberger Anzeigers, die auch mit anderen Motiven viel Freunde machten. Ob Supermann oder Lokführer – es war für jeden etwas dabei.

Cronenberg ist l(i)ebenswert

Informierte Bürger = Bessere Demokratie

Die aktuelle Diskussion über europäische Postenvergabe läßt so manch einen Zweifel aufkommen, ob dies alles so richtig sei. Die Rede ist von Hinterzimmerpolitik und Gemauschel. Waren doch ganz deutlich zwei Kandidaten aufgestellt, die in Brüssel die Führung übernehmen könnten. Und nun gilt nichts mehr?

Doch an dieser Stelle möchte ich auf die lokale Ebene schwenken, weil es auch im täglichen Umfeld manchmal so wirkt, als wäre alles Politische eine “geheime Raketenwissenschaft”. Dem ist zum Glück aber nicht so.

Desinformation durch Überinformation

Oben genannte Überschrift ist eine kurz gefaßte Erkenntnis, die aber auch umgekehrt werden kann. denn wenn man sich gezielte Informationen abholt, dann ist man unabhängig von Fakenews und gezielter Werbung. In vielen Fällen ist es einfach erforderlich, sich selbst ein Bild zu machen. Der bequeme Mensch sucht sich eine Meinung aus und plappert diese nach. manchmal sogar mit großer Leidenschaft. kritische Fragen sidn aber unerwünscht.

Meinungsbildung durch Information

Darum ist es fast ein MUß für den interessieten Bürger, sich über Sachthemen und Entscheidungswege zu informieren. An dieser Stelle möchte ich das Augenmerk auf zwei Gremien der kommunlen Meinungsbildung lenken: die Bezirksvertretungen – auch gerne “Stadtteilparlament” genannt – und den Rat der Stadt. Hier werden Entscheidungen und Beschlüsse gefaßt, die sehr wohl den Alltag der Bürger beeinflussen. Bauvorhaben, verkehrskonzepte, Finanz- und Mittelfreigabe, Personalien u.v.m. werden hier eingegeben und oft zu einer Entscheidung geführt.

Mach dich schlau

Auf eine Quelle kann jeder Bürger Zugriff nehmen. das wäre das Rats Informations System der Stadt Wuppertal. Dort wird veröffentlicht, was der Rat so zu besprechen hat. Termin, Inhalte und Hintergrundinformatioenn stehen jedem Bürger zur Verfügung. Und in den öffentlichen Sitzungen kann man als Gast den Prozeß begleiten.

Beispiel: 14-Punkte Paket für den Klimaschutz

Wuppertals Antwort auf den Klimaschutz wird z.T. durch das nun vorgelegte Programm (ein Vorschlag von CDU und Grünen) gegeben. Anstatt mit Begriffen wie “Notstand” Panik und Stillstand zu bewirken, wird Wuppertal mit diesem Programm (beschlossen am 03.07.19) proaktiv und konstruktiv Maßnahmen und Möglichkeiten angehen, um seinen Teil zur Klimaverbesserung beizutragen.

Begrüßenswert ist, daß der Rat hier mehrheitlich den Vorschlag beschlossen hat und hier über Parteigrenzen hinweg die Vernunft zu unser aller Wohl gesiegt hat.

News – Berufungen in den Vorstand

In der Jahreshauptversammlung der CDU Wuppertal Cronenberg am 27.06.2019 fielen wieder Wahlen an und es kam dabei zu einer Neuaufstellung innerhalb der Cronenberger Parteispitze.

Zum Vorsitzenden wurde einstimmig Torsten Gröll gewählt. Dem neuen Vorstand werden als stellvertretende Vorsitzende Michael von Wenczowsky
und Claus Goebel, als Schriftführerin Diana Baitz, als Mitgliederbeauftragter und Beisitzer Holger Reich sowie Ulla Pearson, Dr. Klaus Ditgens, und Günter Groß als Beisitzer/in angehören.
 
 
Durch die Versammlung führte die ehemalige Bezirksbürgermeisterin Ingeborg Alker.

Aktuelle Themen

Doch blieb es nicht bei den Personalien. Als themenlastige Problemlöser wurden auch aktuelle Themen des Wuppertaler Alltages postuliert. Themen, die jeden Bürger bewegen sind

1. Der Veräußerung des Schulgebäudes Berghauser Straße und weiterer Grundstücksflächen kann nur zugestimmt werden, wenn folgende Forderungen eingehalten werden.

a. Offenlegung, warum dieses Gebäude durch mangelnde Bauunterhaltung in den maroden Zustand kam

b. Ein nachhaltiges Nutzungskonzept in Grobplanung

c. Werk-bzw. Dienstwohnungen für die Freiwillige Feuerwehr, um die Hilfsfristen des Brandschutzbedarfsplans rund um die Uhr sicherzustellen

d. Darstellung einer Fläche in Cronenberg zum Bau einer Sporthalle für den in Cronenberg ausgeübten Hallensport

e. Prüfung der Unterbringung des Schulmuseums der Stadt

2. Fußgängerquerung auf der Hauptstraße ist schnellstmöglich von der Verwaltung in Planung zu nehmen und umzusetzen

3. Raumnutzungskonzept des Landes NRW für Wuppertal-Cronenberg fortschreiben und der überlasteten Verkehrssituation entgegenwirken

Muß es erst Tote geben?

Diesen Vorwurf hört man so manchesmal, wenn sich Bürger über die Politik unterhalten. “Die da oben” tun nichts und bekommen “fettes Geld” sind da Standardfloskeln und dienen als Verstärker für die allgemeine Unzufriedenheit, Politikverdrossenhet wird zur Lebenseinstellung und automatisch ist der Schuldige für alle Probleme gefunden.

Beispiel gefällig?

Gerne. Hier in Cronenberg gibt es eine Verbindungsstraße von Solingen nach Cronenberg. Die sog. “Wahlert hoch ins Dorf” ist im Umkreis außergewöhnlich bekannt. Warum ist dies so? Von Solingen aus führt sie steil bergan und hat mehrere Kurven. Eine davon ist sogar eine Spitzkehre, die in bestimmten Kreisen auch als “Todeskurve” bezeichnet wird. Ihren Namen soll sie erhalten haben, als vor vielen Jahrzehnten hier ein Mannschaftstransporter in der Kurve kippte und es hier zu etlichen Todesfällen gekommen sein soll (so der Volksmund).

Nun ist es keine Überraschung, daß dieser Ruf und die Lage für eine spezielle Klientel einen gewissen Reiz ausübt. Und so “fliegen” junge Motorradfahrer (Cafe Hubraum ist ja nicht weit weg) ebenso gerne, wie verhinderte Rennfahrer mit ihren PKW durch die Kurven und genießen ihr Stück Freiheit.

Was hat das mit Politik zu tun?

Dagegen wäre auch nichts zu sagen – auch wenn mich als Anwohner das nächtliche Reifenquietschen manchmal nervt – wenn hier nicht immer wieder sich Unfälle ereignen würden und Unbeteiligte zu Schaden kämen. Dabei wird nämlich vergessen: Der öffentliche Staßenverkehr ist zu keiner Zeit und an keinem Ort eine Rennstrecke! Hierzu dient z.B. der Nürnburgring u.a. Strecken, die darauf ausgerichtet sind für schnelles Fahren.

Der aktuelle Fall – Tod eines Radfahrers durch einen PKW (offensichtlich kein “Rennfahrer!!) hat hier aber etwas deutlich gemacht. Der Gefahrenpunkt muß besser geregelt werden. Genug ist genug. Und genau hier kommt die Politik ins Spiel.

In der Bezirksvertretung Cronenberg (Anm. ein sog. Stadtteilparlament) wurde aufgrund des Antrages der CDU-Fraktion eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 km/h beantragt und anschließend zur Abstimmung gegeben. Sicherlich hätte man sich auf die Polizei als Initiator oder besser noch die Verwaltung verlassen können, die hier hätten tätig werden können. Doch versteht sich die Politik als “Wachhund” und durchaus auch als Unterstützer des öffentlichen Lebens und so wurde der Antrag des stellvertretenden Bürgermeisters Michael G. von Wenczowsy auch schnell abgestimmt und verabschiedet.

Natürlich ist diese Maßnahme kein Allheilmittel. So muß auch der dazugehörende Fußweg dringend saniert werden und möglicherweise wäre es eine Lösung, wenn hier der Fußweg kombiniert werden würde und zu einem Fuß-und Radweg umgebaut werden würde. Immerhin wollen wir das Radfahren sicherer machen und dem grünen Gedanken sichtbaren Ausdruck geben.

Die Politik tut nichts?

Falsch. Im Gegenteil. Ich verfolge das politische Geschehen hier in Cronenberg nun spätestens seit Anfang 2018 doch sehr genau und schaue mir so manches an, um an Ende doch zu staunen. Aktuell erkenne ich hier sogar ein Spannungsfeld, wie ich es nie erwartet hätte. So arbeitet hier die Stadtverwaltung unter der Führung des Oberbürgermeisters sogar gerne mal ohne die Bezirksvertretungen und am liebsten augenscheinlich auch ohne die Vertretungen der CDU (Der OB gehört hier zur SPD!). So etwas hätte ich mir vorher nie träumen lassen.

Da kann ich mich doch nur wundern

Gehörte ich doch vor nicht allzu langer Zeit selbst zu denen, die das politisieren “denen da oben” überließen und habe es hingenommen, wenn schreckliche Erlasse und Gesetze beschlossen wurden, deren Auswirkunge wir noch in Jahrzehnten zu ertragen haben. Wir? Nein, unsere Kinder müssen dann damit leben.

Und so scheint Demokratie also auch zum Teil zu funktionieren. Wir Bürger dürfen “denen da oben” nicht das Feld für ihre Spielchen überlassen und müssen uns aktiv einmischen. In diesem Sinne freue ich mich sogar über Demonstrationen – immerhin wurde auf diesem Wege zum richtige Zeitpunkt die Regierung der DDR gestürzt. Auch Friday for Furture ist so ein Signal. Menschen machen sich Luft und schreinen ihre Ängste heraus. Und im Ergebnis gibt es doch noch Volks-Vertreter, die genau dies tun: Das Volk vertreten und das Beste der Stadt suchen.

Leider ist nichts vollkommen und die Reihe der Negativbeispiele durchaus lang. Doch darf dies mich niemals abhalten mich einzumischen, meine Stimme zu erheben nachdem ich zugehört habe und das Beste für MEINE Stadt und Land zu suchen.

Schade, daß ich dies erst recht spät in meinem Leben erkannt habe – aber besser spät als nie, wie der “Kleine Lord” zu sagen pflegte.

Nachtrag: Vielleicht wäre es auch hilfreich, wenn manche Strecken gesichert werden würden durch Blitzer, die den Durchschnitt eines Fahrers auf einer fest definierten Strecke ermitteln würden … ist aber nur so ein Gedanke 😉