Jetzt ist es “amtlich”

Heute, am 20. Juni 2020 hat die Wahlversammlung der CDU Wuppertal die Kandidatur der Stadtratskandidaten 2020 bestätigt. Mit immerhin 119 Stimmen von 139 abgegebenen Stimmen wurde ich für den Wahlbezirk 41 (Wuppertal Cronenberg Süd) aufgestellt. Diese große Zustimmung macht ein wenig stolz und zeigt gleichzeitig die Größe der Aufgabe und Verantwortung.

Das letzte Wort hat natürlich der Wähler, der von dem Motto “Fair, klar, ehrlich – dazu stehe ich” überzeugt werden möchte. Auf die volle Unterstützung der CDU Cronenberger kann ich hier zählen, was mich nun wirklcih sehr herzlich freut. Die Plakate, Wahlzettel- und karten und zahllosen Gespräche kann ich ja nicht alle alleine bedienen. Und auch nach der Wahl braucht es ein starkes und engagiertes Team, welches an Entscheidungen und Aktionen beteiligt sein will.

So ist echte Politik immer eine wertvolle Aufgabe, die Zukunft und gelebte Gegenwart für uns selbst und unsere Kinder zu gestalten und ein Stück besser zu machen. Erfolge fallen nicht on alleine “vom Himmel” und lassen sich nicht immer auf eine einzelne Person zurück führen. Darum ist er auch nur gerecht, wenn ich meinen Energie gemeinsam mit den Jüngeren bündele und zielgerichtet einsetzte. Letztendlich zählt das Ergebnis – und daran werden wir verstärkt mit vereinten Kräften arbeiten.

Fair, klar und ehrlich – dazu stehe ich.

Wenn das Rathaus ruft

Am 02.Juni 2020 hat die Mitgliederversammlung der CDU Cronenberg sich diesmal ausnahmsweise in Nächstebreck eingefunden, um ihre Kandidaten für den Stadtrat und die Bezirksvertretung Cronenberg zu wählen. Trotz widriger Umstände hat sich dann doch eine Anzahl von Aktiven getroffen und unter der Aufsicht des Wahlleiters Andreas Blank Entscheidungen gefällt.

Sehr zur Überraschung des Wahlleiters erfolgte diesmal die Wahl einstimmig – also wirklich ohne Gegenstimme (!) und so werden Rainer Spiecker (Wahlkreis Cronenberg Nord) und Holger Reich (Wahlkreis Cronenberg Süd) als Kandidaten für den Stadtrat aufgestellt.

Mit Spiecker konnte ein erfahrener Lokalpolitiker gewonnen werden, der sich früher schon als CDU-Kreisvorsitzender und auch Landtagsabgeordneter positionieren konnte.

Mehr Verantwortung und Öffentlichkeit

Mit großem Bedauern nahm ich den Rücktritt unseres Vorsitzenden der CDU-Cronenberg zur Kenntnis. Doch haben wir alle im Vorstand dies auch mit Respekt entgegen genommen. Claus Goebel hatte sich diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht und diese im Hinblick auf die anstehende Wahl getroffen.

Glücklicherweise bleibt er der CDU treu und uns als aktives Mitglied erhalten, so daß hier die Zukunft noch in alle Richtungen offen sein kann.

Schnell waren sich die Mitglieder einstimmig einig, daß ich – Holger Reich – als Stellvertreter des Vorsitzenden – die Geschäfte als kommissarischer Vorsitzender übernehmen sollte. Dies ist eine große Ehre und Verantwortung. Und so habe ich dieses Amt also freiwillig und gerne übernommen. Ein Vorstandsposten ist schon eine gewichtige Aufgabe, doch den Vorsitz zu übernehmen erfordert so einiges mehr. Doch dieser Herausforderung will ich mich gerne stellen.

Große Verantwortung beinhaltet aber immer auch den Aspekt der Arbeit. Und so werde ich nicht nur mehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen dürfen, sondern auch fachlich und sachlich zu den regionalen Themen stellen müssen. Zahlreiche Themen warten darauf beantwortet zu werden. Das Gespräch mit der Verwaltug und letztendlich auch den anderen Meinungsträgern muß gesucht werden, weil viele Lösungen nur im Team gelöst werden können. Mit großer Spannung schaue ich in Richtung Bündnis 90/Die Grünen, mit denen wir von der CDU ein Kernbündnis eingegangen sind. Unübersehbares Zeichen für dieses Bündnis ist der gemeinsame Oberbügermeisterkandidat Prof.Dr. Uwe Schneidewind, den wir gerne unterstützen.

Als erstes werden wir uns im Vorstand der CDU Cronenberg etwas anders aufstellen (schon geschehen) und dann systematisch ein Cronenberger Programm erarbeiten, um dem Bürger zu zeigen, daß wir tatsächlich am Puls der Zeit sind und uns den modernen Aufgaben durchaus gewachsen fühlen – und sind.

Nicht umsonst ist die CDU die Volkspartei, weil sie ein Ohr für das Volk, den Bürger, hat und die Spannungen innerhalb zahlreicher Themen auszuhalten und zu vermitteln vermag.

So sehen wir recht zuversichtlich auf den 13.September 2020.

Corona als Chance begreifen?

Mir ergeht es aktuell, wie wohl zahllosen Anderen, die in der einen oder anderen Weise an Homeoffice oder einfach Home ohne Office gefesselt sind. Begriffe, wie “Ausgangssperre” und “Kontaktverbot” wecken manch unangenehme Assoziationen.

Auf die Diskussion von Ursachen und Verschwörungstheorien will ich mich hier ganicht erst einlassen. An allen Fronten wird gestritten und auch manchmal der Boden der Sachlichkeit verlassen. Umso angenehmer empfinde ich das ruhige und besonnene Agieren unserer aktuelle Regierung in Gestalt der Kanzlerin. Wie hat sich diese “graue Maus” doch zu einer Führungspersönlichkeit entwickelt. Während in Italien der Notstand ausgebrochen zu sein scheint, erleben wir in Deutschland noch ein halbwegs gefaßtes Miteinander.

Abgesehen von einigen Panikeinkäufern ist die Masse derer in Deutschland doch recht gefaßt und hält sich diszipliniert an die erforderlichen Maßnahmen. Besonders hart treffen hier die Maßnahmen natürlich die Selbstständigen und Kleinünternehmer, die plötzlich ohne die Möglichkeit der Einnahmen überrascht wurden. Doch hier werden diese auch nicht alleine gelassen und die Regierung versucht zu helfen. Gerechtigkeit zu erwarten, wäre wohl ein überhöhtes Ziel in der Kürze der Zeit, doch erste Hilfen sind auf dem Weg … und nachgeregelt werden kann immer noch.

Ich selbst sitze hier in einer Rehamaßnahme und erlebe hautnah, wie sehr der gewohnte Komfort eingeschränkt und die Bewegungsfreiheit genommen werden kann. Doch hier zu verzagen oder gar aufzubegehren wäre doch der vollkommen falsche Weg. Natürlich kann ich als medizinischer Laie nicht alle Maßnahmen verstehen – vielleicht sind auch nicht alle so “wasserdicht” – doch ist unser Land an Pandemien nicht gewöhnt und muß als Nation lernen damit umzugehen. Cortona ist nicht die letzte Welle, die uns erfaßt hat.

Doch anstatt zu maulen oder gar in wilden Theorien zu ergehen, sollten wir uns auf das Wesentliche besinnen. Welche Grundwerte sind denn wirklich wichtig? Muß man denn wirklich auf Biegen und Brechen dieses oder Jenes haben oder nutzen können, um ein lebenswertes Leben zu führen? Jammern wir nicht alle auf einem sehr hohen Niveau? Wäre es nicht an der Zeit, einen Blick auf den Nachbarn zu werfen und zu schauen, wie es ihm so geht? Manchmal reicht schon der Griff zum Telefon, um für einen Menschen den Tag zu verschönern. Löblich auch das Engagement der jungen Leute, die hier Einkaufshilfen anbieten – nur so als Idee …

Nicht die Frage, was Andere für mich tun müssen, sondern was ICH vielleicht tun könnte, dürften die neuen Impulse für diese Tage sein. Corona mag eine furchtbare Botschaft mit sich tragen, doch man kann es auch als Chance begreifen, hier ganz neu nachzudenken. Sich neu zu erden und auf Wesentliches zu besinnen. Diese Botschaft gehört nicht in die Kirchen alleine – sie gehört mitten in unseren Alltag, um zum gemeinsamen Nutzen zu sein.

Carpe diem 🙂

Lokalpolitik trotz Anfeindungen?

Es ist eine konfuse Situation. Auf der einen Seite schimpft man auf “die Politiker” und manch einer erlebt tatsächlich Gewalt. Auf der anderen Seite ist die Schelte auch nicht unberechtigt. Natürlich sind Politiker keine besseren Menschen, fehlerhaft und manche haben wirklich abstruse Wertevorestellungen. Doch ist es auch keine Lösung diesen mit (verbaler) Gewalt zu begegnen.

Doch wie sollte man als Normalbürger reagieren? Immerhin hat man doch wenig Chancen, das politische Leben zu beeinflussen. Da bleibt doch nur eine Protestwahl alle paar Jahre, oder? Wer durchschaut schon die komplexen Strukturen und wählt “richtig”?

Ich sehe da den direktesten Hebel in der Lokalpolitik. Die Stadt Wuppertal wird durch das “Stadtparlament” geführt – diesen nennen wir STADTRAT und die dort arbeitenden gewählten Vertreter sind die 66 Stadtverordneten. Im Rat werden die “großen” Dinge, die unser Zusammenleben regeln sollen, entschlossen. Ausführendes Organ ist dann i.d.R. die Stadtverwaltung, diese Beschlüsse schnell und exakt, wie eben beschlossen, umzusetzen. Wußten sie, daß die ratssitzungen über das Internet verfolgt werden können? (Rats-TV) Diese Verwaltung wird angeführt vom Oberbürgermeister, der dem rat und der Verwaltung vorsteht. Klappt es hier nicht bei der Umsetzung von Ratsbeschlüssen, dann ist dieser gefordert.

Um noch direktere Bürgernähe zu ermöglichen, wurden in Wuppertal auch noch Bezirksvertretungen eingerichtet. Die 10 Bezirksvertretungen sind die nach der Gemeindeordnung NRW von den Bürgern gewählten Stadtteilparlamente. Für jede Bezirksvertretung gibt es eine/einen Geschäftsführerin/Geschäftsführer (Mitarbeiterin/Mitarbeiter der Verwaltung), die/der als Ansprechpartnerin/Ansprechpartner für alle Angelegenheiten innerhalb des Stadtbezirkes zur Verfügung steht. Den Vorsitz der Bezirksvertretung (BV) hat der jeweils gewählte Bezirksbürgermeister/in. Auch hier ist dieser kein “Geheimbund”, sondern dieser tags in meist öffentlichen Sitzungen i.d.R. 6 Mal im Jahr. Wer hier aktuell für Cronenberg einsteht, ist veröffentlicht im Ratsinformationssystem nachzulesen.

Soweit zu den Strukturen. Warum nun sollte man sich hier einsetzen? Immerhin handelt es sich um ein Ehrenamt, wofür es eine nur eine kleine Aufwandspauschale gibt. Doch wer dieses Amt betreibt, der wird nicht reich. Es steht zu vermuten, daß es ergeblich teurer ist, dieses Amt auszufüllen. Doch geht es nicht um Geld, eher schon um Ehre und um Amt. Wer sich hier einsetzt, der setzt sich zwangsläufig aus. Auf der einen Seite kann man das Zusammenleben mitgestalten, manchen “Unsinn” auch mal verhindern und im Idealfall für die Kinder und Enkel ein wenig das reginale Zusammenleben ein wenig verbessern. Doch auf den großen Appluas wartet man i.d.R. wohl vergeblich.

Dafür hat man aber immer reichlich Kritiker. Da sind zum anderen die anderen Parteien, die hier ein völlig anderes Weltbild haben und diese bekommen Verstärung von “den Zuschauern auf den Rängen”. Leider ist es oft doch allzu menschlich, daß der Mensch an sich gerne bereit ist, zu schimpfen, doch konstruktive Gegenvorschläge sind da oft garnicht gewollt. Hier wünsche ich persönlich mehr Kommunikation auf Augenhöhe.

Unser Land, unsere Stadt und unser Dorf hat mehr verdient. Ich selbst habe mich entschieden von der Tribüne aufzustehen und mich im Wettbewerb einzubringen. Mit meiner Lebenserfahrung, Entschlossenheit und ein wenig Mut wage ich es, ein Stück gelebte Demokratie vorzuleben. Gegenseitiger Respekt hilft uns gemeinsam so manches zu erreichen. Gegner und Feinde wird es immer geben – doch wer klüger ist, aber nichts unternimmt, der muß sich nicht wundern, wenn er von dümmeren Menschen regiert wird.

Es lohnt sich, denn Cronenberg ist l(i)ebenswert (und Wuppertal auch).

Mein Angebot steht: Sprechen Sie mich an, schreiben sie mir eine Email und kommen wir gemeinsam ins Gespräch.

Ihr Holger Reich

Deutliches Signal für Wuppertal

Es war ein Lehrstück in Sachen Politik. Wünscht man sich doch Harmonie und Einklang, so ist der Weg dahin doch oft steinig und mit viel Arbeit verbunden. Zahlreiche Gespräche und, wie man hörte, intensiver und leidenschaftliche Gespräche im Vorfeld waren zu absolvieren, denn es ging um sehr viel. Nicht weniger als die Zukunft Wuppertals stand auf “Kippe”.

Es kann ganz sicher nicht so weiter gehen.

Und so mündeten die Gespräche gestern abend (07.02.2020) in den Wahlen der CDU Wuppertal und dem Bündnis 90/GRÜNEN. Der Saal in der Papierfabrik war voll und die Stimmung gut, aber spürbar angespannt. Von Bündnis90/GRÜNEN waren 72 stimmberechtigte Mitglieder erschienen und von der CDU immerhin 154 stimmberechtigte Mitglieder.

Kann so etwas denn gut gehen? Verlieren die Parteien dabei nicht ihr Profil? Wird es so letztendlich nocht gleichgültig, wen mann wählt und wem man die Zukunftsformung anvertraut?

Nein, sage ich. Ganz im Gegenteil. Es wird zunehmend wichtiger, sich für eine Denkweise, Wertevorstellung und Weltanschauung zu entscheiden der man sich anvertraut. Ein tragfähiges Lebenskonzept, welches möglich gut in ein Parteikonzept paßt, hilft die Zukunft bestmöglich zu planen.

Bei allen Planungen und Überlegungen weiß ich als CDU-ler um die Komplexität und Mangelhaftigkeit menschlicher Überlegungen. Und so gehört bei allem Fleiß und Vorbereitung eine gute Portion Gottvertrauen dazu, daß unser Handeln von Erfolg gekrönt sein wird.

Von daher darf man also zuversichtlich sein, denn auch Herrn Schneidewind ist die “höhere Diemnsion” nicht unbekannt. Und so halten Grüne und CDU im Schulterschluß zusammen. Jede Partei hat und behält ihr eigenes Parteiprogramm, ihr eigenes Profil und unterliegt aufgrund der Kooperationsbereitschaft einem ständigen Prozeß an innerer Korrektur und Nachbesserung. In Sachfragen gibt es i.d.R. mehrere Wege, die zum Ziel führen können.

Wuppertal ist reif für ein Neues. Gutes und Bewährtes darf bewahrt werden, Neues geprüft und eingefügt werden. Veränderungen werden uns allen nicht erspart werden, doch:

Nichts ist so beständig, wie der Wandel.

Was ist denn ein Mitgliederbeauftragter der CDU?

Hierzu habe ich schon die seltsamsten Annahmen gehört und fragte mich, was sich denn wirklich hinter diesem tollen Begriff verbergen würde. Doch ist der Mitgliederbeauftragte seit dem Beschluß 2017 tatsächlich ein stimmberechtigtes Mitglied des Vorstandes der CDU auf allen Organisationsebenen. Ihn zu benennen ist zur Pflicht geworden. Ebenso die Berichtspflicht, die in jeder Tagesordnung ein eigenständiger Punkt sein soll.

Auf Bundesebene ist seit 2016 Henning Otte (MdB) zum Mitgliederbeauftragten für Deutschland ernannt worden.

Dabei gibt uns die Satzung der CDU in NRW eine gute Orientierung. In diesem Dokument werden alle wichtigen Gundsätzlichkeiten und Regeln schriftlich und für jedermann lesbar hinterlegt. Intern gibt es dann noch einen Leitfaden für Mitgliederbeauftragte, der durchaus praktische Hilfen anbietet.

§ 17a Mitgliederbeauftragter

Dem Vorstand jeder Organisationsstufe nach § 14 sowie dem Vorstand jedes Bezirksverbands nach § 17 gehört ein Mitgliederbeauftragter an, der von der Mitgliederversammlung oder dem Parteitag der jeweiligen Organisationsstufe gesondert gewählt wird. Zum Mitgliederbeauftragten kann auch ein sonstiges gewähltes Mitglied des Vorstands gewählt werden. Der Mitgliederbeauftragte berichtet regelmäßig im Vorstand und der Mitgliederversammlung oder dem Parteitag.

Wer gehört denn nun zu den Mitgliedern?

Im §4 der Satzung ist das genau geregelt: Mitglied werden kann, wer die Ziele der CDU bereit ist zu fördern und das 16.te Lebensjahr vollendet hat und nicht aufgrund richterlichen Urteils das Wahlrecht verloren hat. Die Mitgliedschaft erfolgt aufgrund der Beantragung des Bewerbers.

Was ist denn nun Aufgabe des Mitgliederbeauftragten?

Als Mitglied des Vorstandes ist er erster Ansprechpartner für Interessenten, die sich über Wesen, Zwecke und Ziele der CDU informieren möchten. Für die Mitglieder ist er Ansprechpartner, wenn es um parteiinterne Anliegen geht. Fragen der Struktur oder inhaltlicher Art nimmt er auf und leitet diese im Zweifel weiter an den Vorstand, dessen Mitglied er ist, oder kann hierzu direkt eine Auskunft erteilen. Seine Sorge dient dem Zusammenhalt der Mitglieder und richtet sich auf die Beziehungspflege untereinander. Hierbei ist er Ansprechpartner für alle Generationen und achtet im besonderen Maß auf Jubilare, Geburtstage oder andere wichtige Details. Das familiäre Miteinander unter dem christlichen Geist ist hier die praktizierte Grundlage.

Er ist im besten Fall von einem Team unterstützt, welches gemeinsam die vielfältigen und arbeitsintensiven Aufgaben wahrnimmt.

  • Mitgliederbeauftragte berichten regelmäßig dem Vorstand und der Mitgliederversammlung über Entwicklung und Aktivitäten im Bereich Werbung und Bindung.
  • Mitgliederbeauftragte achten darauf, daß Vorstandsmitglieder aktiv Interessenten auf eine MItgliedschaft ansprechen.
  • Mitgliederbeauftragte stimmen die Zusammenarbeit mit den vereinigungen ab. Der persönliche Kontakt ist hier unabdingbar.
  • Mitgliederbauftragte organisieren Veranstaltungen für Neumitglieder
  • Sie vermitteln Kontakte innerhalb der Partei
  • Sie informieren übre Strukturen, Veranstaltungen und die Arbeit vor Ort
  • Jubilare werden hier ebenso berücksichtigt, wie persönliche Ehrentage (Geburtstage etc.)
  • Bei allen Aufgaben achtet er streng auf die Einhaltung des aktuelle Datenschutzverordnungen
  • u.v.m

Die CDU bietet für Amtsträger einen Leitfaden an, in dem die Aufgaben und Möglichkleiten eines Mitgliederbeauftragten ausgebreitet werden.

Die CDU bietet vielfältige Möglichkeiten für ihre Mitglieder an, sich in das aktuelle Geschehen einzubringen. Sich hierfür zu interessieren und sich vielleicht sogar zu bewerben ist eine Möglichkeit, aktiv Partei und Gesellschaft mitzugestalten und Vorbild zu sein.

Bei Interesse wenden sie sich doch einfach an ihren Ansprechpartner vor Ort oder das lokale Kreisbüro in ihrer Nähe. Eine Email oder Anruf kann der erste Schritt in die richtige Richtung sein. Die Homepage der CDU unter www.cdu.de bietet hier bundesweit Hilfe an. Für Wuppertal kann ich auch gerne hier vermitteln (auch wenn sie nicht aus Cronenberg kommen 😉 )

Erfolgskontrolle und Bewertungen

Nicht nur in der Politik werden Erfolge (oder Mißerfolge) gemessen und geprüft, ob man ein Ziel erreicht hat. Dies ist sicherlich auch ein Kennzeichen für eine professionelle Arbeitswiese – kann aber auch auf Verbesserungsbedarf hinweisen oder ein “Feintuning” angestrebter Ziele aufdecken.

Was letztendlich Erfolg ist, kann man nicht immer eindeutig mit Zahlen belegen oder messen. Immerhin gibt es auch subjektive Größen, wie Zufriedenheit oder so etwas wie Work-Life-Balance, die hier eine Bewertung und Maßstab liefern können.

Was bislang geschah

Ende Juni 2019 wurde ich vom Ortsverband der CDU Cronenberg zum Mitgliederbeauftagten und Beisitzer in den Vorstand gewählt. Dieses Amt ist explizit in der Satzung ausgewiesen. Der Mitgliederbreauftragte muß hierbei einzeln gewählt werden. Es ist sicherlich eine Ehre, aber auch Verpflichtung und Arbeit. Im Laufe der Zusammenarbeit stellte sich heraus, daß auch der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit noch verbesserungsbedürftig ist und so übergab mir der Vorstand auch noch die Verantwortung des Arbeitsbereich Öffentlichkeitsarbeit (Pressesprecher).

Man könnte jetzt denken, ich hätte einen 48 Stundentag und sei so etwas wie Supermann. Weit gefehlt. Darum bin ich auf der Suche nach Menschen, die hier fachkundig und engagiert unterstützen können. Einige Dinge kann und muß man lernen, doch gibt es die Chance, sich hier in weiten Bereichen einzubringen und sich weiter zu entwickeln. Und im Allgemeinen ist ein Team immer erfolgreicher, als eine Ein-Mann-“Show”. 😉

Erste Projekte

Projekt EINS

Zunächst gab und gibt es reichlich Arbeit innerhalb der Partei. Mitgliederkontakte pflegen, diese in die Themen einzubinden und Impulse aufnehmen ist nur EIN Bereich. Immerhin steht der Mensch im Fokus der Aufmerksamkeit.

Zunächst wurde die CDU Croneberg “digitaler”. In den sozialen Medien wurden Profile erstellt und diese regelmäßig aktualisiert. Hier bekomme ich auch mittlerweile Unterstützung, die aber noch ausbaufähig ist. Bei Interesse darf man mich gerne ansprechen und wir schauen, was so möglich ist.

https://www.facebook.com/cdu.cronenberg/
Ein Weg in die digitale Welt ist über Facebook. Hier erreichen wir die noch jungen Menschen, die für sich das Internet entdeckt haben. leider ist es nicht so einfach, hier auf die erforderliche Netiquette zu hoffen, doch mit ein wenig Aufmerksamkeit haben wir es bislang recht gut hinbekommen und von “Verbalakrobaten” zu schützen u nd so eine vernünftige Kommunikation mit Besuchern zu sichern.

Projekt ZWEI

Ein wichtiges Standbein für die Öffentlichkeit ist sicherlich der Kontakt zur regionalen Presse. Dies ist eine spannende Symbiose. Die Presse will berichten und sucht Themen und wir wollen unsere Themen in die Öffentlichkeit tragen. Darum ist es besonders wichtig, hier eine gemeinsame Sprache zu finden und Vertrauen aufzubauen.

Presseleute sind i.d.R. von Natur aus kritisch und hinterfragen mit einem gesunden Mißtrauen jede Information. Ihr Job basiert ja auch auf Recherche und definiert sich nicht als Werbeträger irgend einer Denkrichtung. Wie in jeder Beziehung bedarf es an Aufmerksamkeit und aktiver Pflege durch beide Seiten. Und eine Pause gibt es da nicht 🙂

Projekt DREI

Offiziell nennt man es das Bauvorhaben P34 und ist allgemein bekannter aus Bauvorhaben Rather Straße. Dies war mein erstes, politisches Projekt mit spürbarer und regionaler Öffentlichkeitsbeteiligung. In Kooperation mit dem Vorstand, der Fraktion und zuletzt dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Hhttps://www.juergenhardt.de/ardt stimmten wir in die Beschwerde der Bürgerinitiative ein. Dabei ging es garnicht um grundsätzliche Bauverhinderung, doch dieses kleine Stück Natur war aus zahlreichen Grunden sachlich einfach ungeeignet und wurde zu guter Letzt dann auch vom Rat der Stadt Wuppertal aus der Liste der potentiellen Baugrundstücke entfernt. Schön zu erleben war die Geschlossenheit der Parteien innerhalb Cronenbergs zu diesem Thema. So macht man Sachpolitik mit und für den Bürger.

Wir durften mit großeer Freude und Einsatz hautnah erleben, daß wir im Meinungsfindungsprozeß meßbar mitwirken konnten.

Projekt VIER

Eine (beinahe) never ending story ist unser Kampf um die Schule in der Bergerhauser Straße. Das denkmalgeschütze Gebäude hat eine lange Geschichte – nach der Schließung als Schule allerdings wenig ruhmreich. Durch Versäumnisse der verwaltung in Sachen Instandhaltung ist das Gebäude in einem desolaten Zustand. Und jetzt soll es mal eben verkauft werden. Dabei drängen wir schon seit Jahren darauf, hier den alten Barockbau eienr neuen Bestimmung zuzuführen.

Eine Nutzungsmöglichkeit wäre es, hier die Feuerwache mit Wohnungen für die Feuerwehrleute zu installieren. Doch auf allen Ebenen wird hier gemauert. Hier ist wohl weiterhin ein langer Atem gefragt. Wir bleiben dran.

Projekt Fünf

Dieses Projekt ist eine lange Liste mit seeeehr vielen Punkten, die zum Teil fast erledigt sind oder noch angegfaßt werden müssen. Doch wie sagt der Volksmund? Die Länge trägt die Last …

(Zwischen)-Fazit

Bislang habe ich es noch nicht bereut, dieses Ehrenamt ergriffen zu haben. Es ist nicht leicht, denn es ist Arbeit, doch kann ich so vielleicht etwas dazu beitragen, um diese Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Darüber hinaus gab und gibt es immer wieder zahlreiche Firmenbesuche, Sitzungen, Besprechungen und Veranstaltung, bei denen man gefordert ist. So besuche ich regelmäßig die Sitzungen der Bezirksvertretung und so oft es geht die, des Stadtrates. Langeweile kommt nicht auf, eher im Gegenteil. Doch es macht Freude, man lernt neue Menschen kennen und Cronenberg wächst mir immer mehr ans Herz. Der Menschschlag ist denen aus dem “Pott” – wo meine Wurzeln liegen – nicht unähnlich.

Warum ich mich für die CDU entschieden habe

Ein paar ganz private und persönliche Worte

Aktuell bin ich 60 Jahre alt und ebenso lange war ich ein eher unpolitscher Mensch – zumindest was Parteipolitik angeht. Ich ging seit meinem 18ten Lebensjahr brav zu den Wahlen. Zuerst einmal SPD (weils der Papa als Bergmann – ja auch wohl machte) und dann meistens CDU, als das geringere Übel. Meckern ohne zu wählen war mir immer schon zu wenig. Beruf und familie ließen wenig Zeit für parteipolitisches Engagement. Dann aber trat ich nach intensivem Abwägen im März 2018 der CDU bei und treffe des Öfteren seitdem auf ungläubige Gesichter.

“Wie kann man sich nur für die CDU entscheiden?” oder “Willst du sich wirklich mit den Alten identifizieren?” oder “Bist du nicht zu jung, um hier deine Energie einbringen zu wollen?” – so oder so ähnlich prallte ich auf manch eine Frage. Wobei mir auffiel, daß hier die CDU oft mit der SPD in einem Atemzug genannt worden ist. Parteipolitik genießt oft keinen guten Ruf.

Wie alles begann

Am Anfang stand bei mir ein Gefühl der Unzufriedenheit mit “denen da oben”. Ein Gefühl der Machtlosigkeit gegenüber den großen Entscheidungen, die vornehmlich in Berlin getroffen worden sind.

Einzelne Richtungsentscheidungen und der eine oder andere Skandal hinterließen ein Geführl der Ohnmacht. Doch sollte das nicht so bleiben. Immerhin gab es in der Nachkriegsjahren durchaus auch Politiker, deren Wirken sich positiv auf unser Miteinander auswirkte. Dem will ich nachstreben.

Früher war nicht alles besser

Ich gehöre zu der Generation, die noch in den Ruinen des (hoffentlich) letzten Weltkrieges spielten. Was wir als Kinder dort fanden, war keine heile Welt – und dennoch spielten wir mit allem, was uns in die Finger kam. Manches läßt mich heute noch erschaudern, wenn ich denke, meine Enkel täten dasselbe heute. Auch die Luft im Ruhrgebiet war absolut nicht sauberer. Wenn Mutter die Wäsche im Hof aufhängen wollte, dann schaute sie erst auf den Kalender: Würde die Kokerei heute “abblasen”? und die Wäsche einfärben? Die Wohungen waren kleiner, die Zimmer sowieso und nicht jedes Kind hatte eigenes Zimmer und und garnicht Fernseher. Das gesamte Spielzeug paßte in einen einzigen Karton – und das reichte völlig aus.

Blick nach vorne

Vom Typ her bin ich ein lösungsorientierter Mensch mit recht wenigen Eitelkeiten. Nur zu nörgeln wie Statler und Waldorf (aus der Muppet Show) hatte ich mir nicht zum Ziel gesetzt. Ich wollte mich einmischen und wenn nötig auch unbequem sein. “Everybodies darling” war mir sowieso nicht in die Wiege gelegt. Und so habe ich mich auf die Suche gemacht. Grundlagenforschung war angesagt. Und so habe ich die Basics der Parteienlandschaft untersucht und mit meiner Wertevorstellung, Weltanschauung und Erfahrung abgeglichen.

Im Endspurt

Zuletzt blieb ich meinem christlichen Weltbild dann doch treu und fand in der lokalen Politik auch Menschen, mit denen ich hoffentlich hier in meinem Cronenberg. Inwieweit die CDU tatsächlich noch dem christlich-jüdischen Weltbild verpflichtet ist, lasse ich hier mal offen. Auch unser Stallgeruch ist hier nicht mehr so eindeutig, wie er mal geplant sein mag.

Doch irgendwann muß die Entscheidung mal fallen. Nach 58 Jahren wurde es auch mal Zeit. Ich habe ein Packende genommen und werde nun mitmachen. Wie weit ich komme und was ich noch schaffen kann, will ich hier nicht vollmundig ankündigen oder versprechen. Nur eines ist sicher: Ich stehe für das “C” in CDU (und danach auch noch für das “D” für Demokratisch). Lernbereit und zupackend will ich für meinen Ort, wo ich stehen darf, antreten für meine Mitmenschen und unser alle Enkel langfristig eine Zukunft zu sichern; immer den Blick auf das uns anvertraute Gut zu haben in dem Bewußtsein, daß man mich zur Rechenschaft ziehen wird. Wenn ich am Ende dann Treue bewahrt habe, dann wäre es schon genug.

Ich möchte denen danken, die mir bereits ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Vielleicht finden sich noch mehr Menschen, die hier ein Packende suchen? Gerne helfe ich weiter, das Richtige zu finden.

Dieser kleine Beitrag ist keine Lebensbeichte. Auch keine Rechtfertigung. Vielmehr soll er dem Leser Mut machen über seinen Weg nachzudenken und zu den Zupackenden zu gehören. In der letzten Zeit machen Schreihälse auf sich aufmerksam, die die (teils vermeintlichen) Verfehlungen der Altparteien aus der Vergangenheit mit einem verschrobenen Geschichtsverständnis gepaart mit Unwahrheiten kombiniert herausposaunen. Lassen wir uns von den falschen Posaunen nicht in den falschen Krieg führen. Säbelgerassel hat noch niemals Frieden gebracht. Riskieren wir es nie wieder. Was unsere Vorfahren erlebt haben, kann fast jeder in seiner eigenen Familie erfragen oder in Büchern nachlesen. Unser Frieden und Wohlstand darf gerne noch weiter gehen und sollte fließigen Zupackern nicht verwehrt werden. Pack mers, wie der Bayer sagt.

Cronenberg ist l(i)ebenswert !

Besuch des Landtages NRW

Freitag Nacht (27.09.2019) gab es die mittlerweile zweite Parlamentsnacht in Düsseldorf. Alle Fraktionen präsentierten sich und ihre Arbeit im Rahmen einer gelungenen Showauswahl. Die WDR-Bigband spielte zweimal auf und jede Fraktion konzentrierete sich auf eigene Special Events, so daß es nie langweilig wurde.

Politik wurde als spannende aber auch ernste Angelegenheit präsentiert, die nicht “so nebenbei” erledigt werden kann. Diese zweite Veranstaltung unter dem Titel “Lange Parlamentsnacht” bot aber nicht nur Varieté, Musik und Ausstellungen, sondern der Dialog mit dem Bürger stand naturgemäß im Zentrum des Interesses.

Der Eintritt war frei und von 17:00 bis 23:00 Uhr gab es viel zu sehen und zu hören.