Letzte Ratssitzung des Jahres

Gestern, den 07.12.2020, gab es sie dann. Die letzte Ratssitzung des Jahres 2020. Eine 9-seitige Liste voll mit Tagesordnungspunkten gab es abzustimmen, zur Kenntnis zu nehmen oder auch zu diskutieren. Glücklicherweise begann es ja schon um 16:00 Uhr in der Historischen Stadthalle Wuppertals, sonst wäre für manch einen eine kurze Nach dabei herausgekommen.

Ein wichtiger Punkt war die Autorisierung des Hauptausschusses in zeitkritischen Angelegenheiten (insbesondere bei pandemischen Fragen) Entscheidungen zu treffen. Da es einfacher ist, hier mit 21 Mitgliedern schnelle Entscheidungen zu treffen, als mit immerhin 80 Stadtverordneter, wurde dem Antrag stattgegeben.

In den sozialen Medien stark diskutiert wurde auch die Anerkennung der Dienstzeiten des Oberbürgermeisters Uwe Schneidewind. Einige versuchten daraus Kapital zu schlagen, doch offenbarten sie hier wohl eher Unkenntnis der Sachlage. Der Rat ist per Gesetz verpflichtet, hier einen Entscheid zu treffen. Und da der OB schon seit vielen Jahren im Öffentlichen Dienst ist, kann hier von Bereicherung keine Rede sein. Und so fiel die Abstimmung dann auch aus.

Wer mag, der kann sich über die Tagesordnung immer informieren unter https://ris.wuppertal.de wo es auch sonst reichlich Informationen aus Bezirksvertretungen und Rat gibt. Übrigens werden die Tagungen auch live übertragen und anschließend bereitgestellt.

In den nächsten Wochen werden dann die Arbeiten in den Fachausschüssen, Fraktionssitzungen und Gremien getroffen, um in der nächsten Sitzung dann gut vorbereitet zu sein.

Bürgersprechstunde für Cronenberg

Angesichts Corona und den erforderlichen Schutzmaßnahmen ist Bürgernähe ja nun wirklich nicht leicht herzustellen. Darum wird Holger Reich in der Funktion als Stadtverordneter des Rates der Stadt Wuppertal ab sofort jeden Freitag für etwa 2 Stunden einen “heißen” Telefondraht für die Bürgerschaft einrichten.

Unter der Telefonnummer 0202-2443002 wird er für die Sorgen, Beschwerden und Nöte der Cronenberger Ansprechpartner sein, zuhören und dann Antworten finden – oder zumindest einen Lösungsweg herausfinden.

Dieser Dienst ist natürlich kostenfrei (bis auf die eigenen Telefonkosten) und gilt nicht nur für CDU-Wähler! Als Stadtverordneter Cronenbergs fühlt sich Holger Reich den Bürgern verpflichtet.

Sollte der Telefonanschluß besetzt sein, dann kann ein Naricht auf dem Anrufbeantworter hinterlegt werden. Mit den Basisangaben des Namens, Telefonnummer und Anliegen erfolgt dann schnellstmöglich ein Rückruf.

Jeden Freitag (außer Feiertags) von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr ist Ihr Stadtverordneter online.

Erstes Online-Meeting für Neumitglieder

Einen regen Zuspruch und Anteilnahme fand das erste Onlinemeeting der CDU-Cronenberg Neumitglieder am 07.November 2020 über die Zugangssoftware ZOOM statt. In einer kleinen Runde konnten sich die neuen CDU Cronenberg Mitglieder über die Parteiarbeit im Allgemeinen, Strukturen und Möglichkeiten der Mitarbeit informieren. Fragen wurde gestellt und von mir beantwortet.

Die Teilnehmer waren zwischen 18 und 62 Jahren und hatten offensichtlich viel Spaß am Miteinander, denn das nächste Treffen ist bereits geplant und die Interessengebiete schon geplant.

Unser OB-Kandidat durch die Ziellinie

Die Wahlen sind gelaufen, as Ergebnis steht fest und alle sind glücklich. Glücklich? Vielleicht nicht glücklich, doch auf jeden Fall zufrieden. Haben wir von der CDU doch gemeinsam mit den Grünen Prof.Dr. Uwe Schneidwind als gemeinsamen Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt für Wuppertal ausgewählt und letztendlich beworben und über die Ziellinie getragen.

Man darf ruhig erwähnen, daß diese Auswahl keine Leichte war. Und manch ein alter CDU-Kämpfer bekam doch erhebliche “Bauchschmerzen”, als bekannt wurde, daß Schneidewind MItglied der Grünen sei. Doch letztendlich überzeugte er persönlich mit seiner Expertise und dem offenen Auftreten. Vor allem sein wertschätzender Umgang mit seinen Mitmenschen hat gut gefallen. Er hört aktiv zu, macht sich gelegentlich Notizen und gibt im Gespräch recht kurze und markige Antworten. Sicherlich könnte er als Akademiker lange Vorträge halten – doch wer will das schon? Jedenfalls nicht im direkten Gespräch.

Wie geht es weiter?

Nun stehen die Dinge fest. Der Rat wird erweitert auf 80 Mitglieder, die Fraktion der CDU hat 20 Sitze (2 davon sind aus Cronenberg!), der Oberbürgermeister heißt Uwe Schneidewind und gehört zu den Grünen. Diese haben nicht ganz so viele Sitze, so daß beide Gruppen zusammen keine Mehrheit haben. Im Ergebnis bedeutet dies viel Arbeit. Anträge müssen sehr gut vorbereitet werden. Die Argumentationsketten müssen angesichert sien und letztendlich auch das andere politische Lager überzeugen.

Gespräche müssen auf Augenhöhe erfolgen, Wertschätzung des Gegenübers dürfte das Miteinander erleichtern. Immer fair, klar und ehrlich muß der Umgang sein, um unnötige Grabenkämpfe zu vermeiden.

Der Politikstil der 1970/80er Jahre ist vorbei. Die Politik von heute orientiert sich an Themen und angestrebten Ergebnissen. Junge Leute wollen mitmachen. Mehr und vor allen auch jüngere Frauen stehen bereit, hier mit ganz anderer Handschrift das Miteinander zu gestalten. Der Bürger erwartet weniger Verbissenheit und Dogmatismus vom Politiker, sondern mehr Alltagstauglichkeit und Zuversicht der Akteure.

Wir machen Wuppertal. Gemeinsam.

Dieses Motto trug die CDU Wuppertal durch den Wahlkampf. Das “Gemeinsam” einte uns intern, aber auch im Schulterschluß mit dem Oberbürgermeisterkandidaten. Bürger wurde auf den neuen “Spirit” aufmerksam und letztendlich fuhr “Schwarz” ein gutes Ergebnis ein. Kein Ergebnis zum “Zurücklehnen” – eher eines zum “Anpacken”.

Darum “Wir machen Wuppertal” hat erst begonnen und ich werde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einsetzen. Glücklicherweise ist niemand alleine und wir werden Gemeinsam etwas für die Zukunft bewirken.

Ortskernplanung Cronenbergs, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Finanzen u.v.m. fordert ganzen Einsatz und Konzentration. Die Länge trägt die Last.

Die Würfel sind …

Die Würfel sind gefallen “”alea iacta est” wird allgemein als Sprichtwort dem Julius Cäsar zugesprochen. Er soll seinen Soldaten zugerufen haben “der Würfel wurde geworfen”. Ganz so war es hier nicht. Denn immerhin haben die Wuppertaler am 13. September nicht gewürfelt, sondern klar ihren Willen in einem ordentlichen Wahlgang ausgesprochen.

Und die Wahl fiel mit 29,3 % der abgegebenen Stimmen tatsächlich auf mich. Und so darf ich in den Rat der Stadt Wuppertal einziehen und die nächsten Jahre als Stadtverordneter an den Geschicken meiner Heimatstadt mitwirken. Eine große Ehre und Verantwortung. Ein Ehrenamt, welches mit Würde und Respekt vor dem Wähler gefüllt sein will.

Zahlreiche Sitzungen, einlesen in neue Themen und gründliche Vorereitung auf die Fragen der Zukunft warten auf unsere Antworten und Verarbeitung. Dialog, Prüfung und Durchhalten werden unser politisches Miteinander prägen und ich hoffe, daß das Gute obsiegen wird.

Wir machen Wuppertal. Gemeinsam.

DANKE an alle Wähler und die Kandidaten, die sich dieser Aufgabe stellen werden.

Start in den Wahlkampf

Die Plakate sind im Druck, Handzettel und weitere Maßnahmen vorbereitet. Es geht in die heiße Phase des Wahlkampfes. “Ist denn nicht immer Wahlkampf?” könnte man da fragen. Und nicht zu unrecht. Doch jetzt geht es zusätzlich darum, als Kandidat für den Wuppertaler Stadtrat wahrgenommen zu werden.

Ich fühlte mich geehrt, als ich gefragt worden bin, ob ich nicht dieses Mandat ausüben möchte. Man traue mir dies zu und sei von meiner bisherigen Arbeit, Fleiß und Zielstrebigkeit überzeugt.

Doch es geht nicht um Ehre, auch wenn es ein Ehrenamt ist. Es geht um die Menschen, die in Wuppertal – und besonders in Cronenberg – wohnen, arbeiten und leben. Sicherlich ist es l(i)ebenswert in unserem Ort, doch gleichzeitig gibt es zahlreiche Baustellen, die das Zusammenleben erschweren. Und bei “Baustellen” denke ich zuerst an den Zustand unserer Straßen. Hat doch eine Untersuchung mit Kamerasystemen gezeigt, daß in Cronenberg der Zustand objektiv am Schlechtesten ist. Zu lange wurde Nichts getan.

Und beim Thema Sicherheit fällt mir sofort auch unsere Freiwillige Feuerwehr ein. Geplant ist ein Umzug von der Kemmannstraße in die Schule in der Berghauser Straße. Soweit so gut. Doch leider soll es keine Wohnungen mehr für die Helfer geben. Dafür sei kein Geld da und auch keine Verpflichtung. Das kann und darf nicht sein, da durch die Nähe doch die Rettungszeiten der Helfer erheblich optimiert werden. Schon heute kämpfen die Rettungskräfte um jede Minute, denn es geht um Leib und Leben. Sollte die Kommune da nicht beste Voraussetzungen schaffen?

Weitere Themen sind das Verkehrskonzept, Bebauungsplanung, Vereinsförderung, Schule und noch vieles mehr.

Darum kandidiere ich. Darum will ich nicht nur zuschauen, sondern mit anpacken. Diese Zeit nehme ich mir und weiß, es ist ein Ehrenamt – mit Reichtümern kann ich nicht rechnen. Will ich auch nicht. Es genügt zu wissen, daß meine Kinder und Enkel es gut haben werden, wenn ich das Eine oder Andere mit umsetzen darf.

Mir ist nur zu sehr bewußt, daß hier Teamarbeit gefordert ist. Und so freue ich mich, schon heute mit einem kompetenten Team zusammen arbeiten zu dürfen – und dies zukünftig noch intensiver tun darf.

Sonntag, der 13. September 2020 wird eine Gelegenheit sein, die sin Angriff zu nehmen.

Mit Wasserstoff in die Zukunft

Alle reden von der Energiewende, doch in Wuppertal hat sie schon begonnen. Davon konnten sich die Mitglieder der CDU Wuppertal am 16.07.2020 jedenfalls überzeugen. Zu Gast bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft AWG konnten etwa 30 Ratsmitglieder und Leiter der CDU sich vom technisch innovativem Stand überzeugen. Unter der fachkundigen Führung von Conrad Tschersich, dem technischen Geschäftsführer der AWG, wurde High-Tec den Politikern nahe gebracht.

Die AWG, WSW und der Abfallwirtschaftsverband EKOCity haben das „Power-to Gas“-Projekt zur Wasserstoffproduktion am MHKW Wuppertal initiiert. Dabei wird aus dem ganz normalen Haushaltsmüll in einem intelligenten Konzept Strom und letztendlich der Wasserstoff hergestellt, mit dem ein Teil der Fahrzeugflotte der AWG betrieben werden sollen. Die ersten Linienbusse sind hier bereits im Einsatz und überzeugen durch leisen und sauberen Betrieb. Für den Fahrgast bleibt es ein sicheres und bequemes Fortgewegungsmittel, wie man auf einer kleinen Rundfahrt erleben durfte.

In vorbildlicher Weise liefert hier im Müllheizkraftwerk die AWG den Brennstoff Wasserstoff und kombiniert die Müllverwertung so ganz nebenbei noch zur Wertstoffgewinnung. Man höre und staune, sogar Gold und Silber sollen hier in geringen Mengen gewonnen werden. Und das alles in dem schönen Cronenberg. Wuppertal kann durchaus mehr, als man manchmal denken könnte.

Und so waren die beiden Stadtratskandidaten Rainer Spiecker und Holger Reich, begleitet von Michael-G. von Wenczowsky durchaus beeindruckt von der Leistungsfähigkeit eines Wuppertaler Betriebes, der sich in der Branche durchaus als Vorreiter bezeichnen kann.

Ein Professor wird OB?

Als “alter” CDUler” kann man staunen oder auch sich wundern. Doch tatsächlich hat sich die CDU Wuppertal und die Partei Bündnis 90/Die Grünen auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters geeinigt. In der Person des Professor Dr. Uwe Schneidewind sehen beide Parteien eine gute Chance, um für Wuppertal ein zukunftsfähiges Konzept mittelfristig umsetzen zu können.

Und in der Tat wird es allerhöchste Zeit die Zeichen der Zeit neu zu belegen und zu setzen. Darum freue ich mich auch, hier ein Stück Geschichte mit schreiben zu dürfen. Meine Kandidatur für den Stadtrat ist ebenso jung und unbelastet, wie die des erhofften neuen OB und darum wird sicherlich auch ein wenig frischer Luftzug durch Wuppertals Flure wehen.

Glücklicherwiese muß das Rad nicht neu erfunden werden, doch so manch ein Rädchen läuft nicht so, wie es gedacht war. Die Stadtführung muß die Zügel des Handeln mehr in die Hand nehmen und klare Ziele nicht nur benennen, sondern auch verfolgen und überwachen. Hier gibt es Handlungsbedarf. Politik muß steuern und in Richtung Bürger auch transparent bleiben. Nur hübsche Pressefotos sind da sicherlich kein Teil der Lösung.

Für Cronenberg stehen Themen an, wie Planung der Ortskernmitte, Bewahrung der allgemeinen Sicherheitsleistungen (z.B. Feuerwehr und Rettungskräfte), Wiederherstellung maroder Straßen im Bereich Cronenberg und noch vieles mehr.

Und an diesen Themen (und noch mehr) werden wir unsere Zusammenarbeit mit Herrn Schneidewind messen lassen müssen. Neue, dynamische Verkehrskonzepte und Bildungsmöglichkeiten müssen sichtbar werden. Cronenberg (und natürlich ganz Wuppertal) muß l(i)ebenswert sein und bleiben.

Und dafür stehe ich: Fair, klar, ehrlich!

Holger Reich, Ihr Stadtratskandidat 2020

Jetzt ist es “amtlich”

Heute, am 20. Juni 2020 hat die Wahlversammlung der CDU Wuppertal die Kandidatur der Stadtratskandidaten 2020 bestätigt. Mit immerhin 119 Stimmen von 139 abgegebenen Stimmen wurde ich für den Wahlbezirk 41 (Wuppertal Cronenberg Süd) aufgestellt. Diese große Zustimmung macht ein wenig stolz und zeigt gleichzeitig die Größe der Aufgabe und Verantwortung.

Das letzte Wort hat natürlich der Wähler, der von dem Motto “Fair, klar, ehrlich – dazu stehe ich” überzeugt werden möchte. Auf die volle Unterstützung der CDU Cronenberger kann ich hier zählen, was mich nun wirklcih sehr herzlich freut. Die Plakate, Wahlzettel- und karten und zahllosen Gespräche kann ich ja nicht alle alleine bedienen. Und auch nach der Wahl braucht es ein starkes und engagiertes Team, welches an Entscheidungen und Aktionen beteiligt sein will.

So ist echte Politik immer eine wertvolle Aufgabe, die Zukunft und gelebte Gegenwart für uns selbst und unsere Kinder zu gestalten und ein Stück besser zu machen. Erfolge fallen nicht on alleine “vom Himmel” und lassen sich nicht immer auf eine einzelne Person zurück führen. Darum ist er auch nur gerecht, wenn ich meinen Energie gemeinsam mit den Jüngeren bündele und zielgerichtet einsetzte. Letztendlich zählt das Ergebnis – und daran werden wir verstärkt mit vereinten Kräften arbeiten.

Fair, klar und ehrlich – dazu stehe ich.

Wenn das Rathaus ruft

Am 02.Juni 2020 hat die Mitgliederversammlung der CDU Cronenberg sich diesmal ausnahmsweise in Nächstebreck eingefunden, um ihre Kandidaten für den Stadtrat und die Bezirksvertretung Cronenberg zu wählen. Trotz widriger Umstände hat sich dann doch eine Anzahl von Aktiven getroffen und unter der Aufsicht des Wahlleiters Andreas Blank Entscheidungen gefällt.

Sehr zur Überraschung des Wahlleiters erfolgte diesmal die Wahl einstimmig – also wirklich ohne Gegenstimme (!) und so werden Rainer Spiecker (Wahlkreis Cronenberg Nord) und Holger Reich (Wahlkreis Cronenberg Süd) als Kandidaten für den Stadtrat aufgestellt.

Mit Spiecker konnte ein erfahrener Lokalpolitiker gewonnen werden, der sich früher schon als CDU-Kreisvorsitzender und auch Landtagsabgeordneter positionieren konnte.