Nicht nur in der Politik werden Erfolge (oder Mißerfolge) gemessen und geprüft, ob man ein Ziel erreicht hat. Dies ist sicherlich auch ein Kennzeichen für eine professionelle Arbeitswiese – kann aber auch auf Verbesserungsbedarf hinweisen oder ein “Feintuning” angestrebter Ziele aufdecken.

Was letztendlich Erfolg ist, kann man nicht immer eindeutig mit Zahlen belegen oder messen. Immerhin gibt es auch subjektive Größen, wie Zufriedenheit oder so etwas wie Work-Life-Balance, die hier eine Bewertung und Maßstab liefern können.

Was bislang geschah

Ende Juni 2019 wurde ich vom Ortsverband der CDU Cronenberg zum Mitgliederbeauftagten und Beisitzer in den Vorstand gewählt. Dieses Amt ist explizit in der Satzung ausgewiesen. Der Mitgliederbreauftragte muß hierbei einzeln gewählt werden. Es ist sicherlich eine Ehre, aber auch Verpflichtung und Arbeit. Im Laufe der Zusammenarbeit stellte sich heraus, daß auch der Bereich der Öffentlichkeitsarbeit noch verbesserungsbedürftig ist und so übergab mir der Vorstand auch noch die Verantwortung des Arbeitsbereich Öffentlichkeitsarbeit (Pressesprecher).

Man könnte jetzt denken, ich hätte einen 48 Stundentag und sei so etwas wie Supermann. Weit gefehlt. Darum bin ich auf der Suche nach Menschen, die hier fachkundig und engagiert unterstützen können. Einige Dinge kann und muß man lernen, doch gibt es die Chance, sich hier in weiten Bereichen einzubringen und sich weiter zu entwickeln. Und im Allgemeinen ist ein Team immer erfolgreicher, als eine Ein-Mann-“Show”. 😉

Erste Projekte

Projekt EINS

Zunächst gab und gibt es reichlich Arbeit innerhalb der Partei. Mitgliederkontakte pflegen, diese in die Themen einzubinden und Impulse aufnehmen ist nur EIN Bereich. Immerhin steht der Mensch im Fokus der Aufmerksamkeit.

Zunächst wurde die CDU Croneberg “digitaler”. In den sozialen Medien wurden Profile erstellt und diese regelmäßig aktualisiert. Hier bekomme ich auch mittlerweile Unterstützung, die aber noch ausbaufähig ist. Bei Interesse darf man mich gerne ansprechen und wir schauen, was so möglich ist.

https://www.facebook.com/cdu.cronenberg/
Ein Weg in die digitale Welt ist über Facebook. Hier erreichen wir die noch jungen Menschen, die für sich das Internet entdeckt haben. leider ist es nicht so einfach, hier auf die erforderliche Netiquette zu hoffen, doch mit ein wenig Aufmerksamkeit haben wir es bislang recht gut hinbekommen und von “Verbalakrobaten” zu schützen u nd so eine vernünftige Kommunikation mit Besuchern zu sichern.

Projekt ZWEI

Ein wichtiges Standbein für die Öffentlichkeit ist sicherlich der Kontakt zur regionalen Presse. Dies ist eine spannende Symbiose. Die Presse will berichten und sucht Themen und wir wollen unsere Themen in die Öffentlichkeit tragen. Darum ist es besonders wichtig, hier eine gemeinsame Sprache zu finden und Vertrauen aufzubauen.

Presseleute sind i.d.R. von Natur aus kritisch und hinterfragen mit einem gesunden Mißtrauen jede Information. Ihr Job basiert ja auch auf Recherche und definiert sich nicht als Werbeträger irgend einer Denkrichtung. Wie in jeder Beziehung bedarf es an Aufmerksamkeit und aktiver Pflege durch beide Seiten. Und eine Pause gibt es da nicht 🙂

Projekt DREI

Offiziell nennt man es das Bauvorhaben P34 und ist allgemein bekannter aus Bauvorhaben Rather Straße. Dies war mein erstes, politisches Projekt mit spürbarer und regionaler Öffentlichkeitsbeteiligung. In Kooperation mit dem Vorstand, der Fraktion und zuletzt dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Hhttps://www.juergenhardt.de/ardt stimmten wir in die Beschwerde der Bürgerinitiative ein. Dabei ging es garnicht um grundsätzliche Bauverhinderung, doch dieses kleine Stück Natur war aus zahlreichen Grunden sachlich einfach ungeeignet und wurde zu guter Letzt dann auch vom Rat der Stadt Wuppertal aus der Liste der potentiellen Baugrundstücke entfernt. Schön zu erleben war die Geschlossenheit der Parteien innerhalb Cronenbergs zu diesem Thema. So macht man Sachpolitik mit und für den Bürger.

Wir durften mit großeer Freude und Einsatz hautnah erleben, daß wir im Meinungsfindungsprozeß meßbar mitwirken konnten.

Projekt VIER

Eine (beinahe) never ending story ist unser Kampf um die Schule in der Bergerhauser Straße. Das denkmalgeschütze Gebäude hat eine lange Geschichte – nach der Schließung als Schule allerdings wenig ruhmreich. Durch Versäumnisse der verwaltung in Sachen Instandhaltung ist das Gebäude in einem desolaten Zustand. Und jetzt soll es mal eben verkauft werden. Dabei drängen wir schon seit Jahren darauf, hier den alten Barockbau eienr neuen Bestimmung zuzuführen.

Eine Nutzungsmöglichkeit wäre es, hier die Feuerwache mit Wohnungen für die Feuerwehrleute zu installieren. Doch auf allen Ebenen wird hier gemauert. Hier ist wohl weiterhin ein langer Atem gefragt. Wir bleiben dran.

Projekt Fünf

Dieses Projekt ist eine lange Liste mit seeeehr vielen Punkten, die zum Teil fast erledigt sind oder noch angegfaßt werden müssen. Doch wie sagt der Volksmund? Die Länge trägt die Last …

(Zwischen)-Fazit

Bislang habe ich es noch nicht bereut, dieses Ehrenamt ergriffen zu haben. Es ist nicht leicht, denn es ist Arbeit, doch kann ich so vielleicht etwas dazu beitragen, um diese Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Darüber hinaus gab und gibt es immer wieder zahlreiche Firmenbesuche, Sitzungen, Besprechungen und Veranstaltung, bei denen man gefordert ist. So besuche ich regelmäßig die Sitzungen der Bezirksvertretung und so oft es geht die, des Stadtrates. Langeweile kommt nicht auf, eher im Gegenteil. Doch es macht Freude, man lernt neue Menschen kennen und Cronenberg wächst mir immer mehr ans Herz. Der Menschschlag ist denen aus dem “Pott” – wo meine Wurzeln liegen – nicht unähnlich.