Kategorie: Wahlen 2020

Unser OB-Kandidat durch die Ziellinie

Die Wahlen sind gelaufen, as Ergebnis steht fest und alle sind glücklich. Glücklich? Vielleicht nicht glücklich, doch auf jeden Fall zufrieden. Haben wir von der CDU doch gemeinsam mit den Grünen Prof.Dr. Uwe Schneidwind als gemeinsamen Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt für Wuppertal ausgewählt und letztendlich beworben und über die Ziellinie getragen.

Man darf ruhig erwähnen, daß diese Auswahl keine Leichte war. Und manch ein alter CDU-Kämpfer bekam doch erhebliche “Bauchschmerzen”, als bekannt wurde, daß Schneidewind MItglied der Grünen sei. Doch letztendlich überzeugte er persönlich mit seiner Expertise und dem offenen Auftreten. Vor allem sein wertschätzender Umgang mit seinen Mitmenschen hat gut gefallen. Er hört aktiv zu, macht sich gelegentlich Notizen und gibt im Gespräch recht kurze und markige Antworten. Sicherlich könnte er als Akademiker lange Vorträge halten – doch wer will das schon? Jedenfalls nicht im direkten Gespräch.

Wie geht es weiter?

Nun stehen die Dinge fest. Der Rat wird erweitert auf 80 Mitglieder, die Fraktion der CDU hat 20 Sitze (2 davon sind aus Cronenberg!), der Oberbürgermeister heißt Uwe Schneidewind und gehört zu den Grünen. Diese haben nicht ganz so viele Sitze, so daß beide Gruppen zusammen keine Mehrheit haben. Im Ergebnis bedeutet dies viel Arbeit. Anträge müssen sehr gut vorbereitet werden. Die Argumentationsketten müssen angesichert sien und letztendlich auch das andere politische Lager überzeugen.

Gespräche müssen auf Augenhöhe erfolgen, Wertschätzung des Gegenübers dürfte das Miteinander erleichtern. Immer fair, klar und ehrlich muß der Umgang sein, um unnötige Grabenkämpfe zu vermeiden.

Der Politikstil der 1970/80er Jahre ist vorbei. Die Politik von heute orientiert sich an Themen und angestrebten Ergebnissen. Junge Leute wollen mitmachen. Mehr und vor allen auch jüngere Frauen stehen bereit, hier mit ganz anderer Handschrift das Miteinander zu gestalten. Der Bürger erwartet weniger Verbissenheit und Dogmatismus vom Politiker, sondern mehr Alltagstauglichkeit und Zuversicht der Akteure.

Wir machen Wuppertal. Gemeinsam.

Dieses Motto trug die CDU Wuppertal durch den Wahlkampf. Das “Gemeinsam” einte uns intern, aber auch im Schulterschluß mit dem Oberbürgermeisterkandidaten. Bürger wurde auf den neuen “Spirit” aufmerksam und letztendlich fuhr “Schwarz” ein gutes Ergebnis ein. Kein Ergebnis zum “Zurücklehnen” – eher eines zum “Anpacken”.

Darum “Wir machen Wuppertal” hat erst begonnen und ich werde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten einsetzen. Glücklicherweise ist niemand alleine und wir werden Gemeinsam etwas für die Zukunft bewirken.

Ortskernplanung Cronenbergs, Stadtplanung, Verkehrsplanung, Finanzen u.v.m. fordert ganzen Einsatz und Konzentration. Die Länge trägt die Last.

Die Würfel sind …

Die Würfel sind gefallen “”alea iacta est” wird allgemein als Sprichtwort dem Julius Cäsar zugesprochen. Er soll seinen Soldaten zugerufen haben “der Würfel wurde geworfen”. Ganz so war es hier nicht. Denn immerhin haben die Wuppertaler am 13. September nicht gewürfelt, sondern klar ihren Willen in einem ordentlichen Wahlgang ausgesprochen.

Und die Wahl fiel mit 29,3 % der abgegebenen Stimmen tatsächlich auf mich. Und so darf ich in den Rat der Stadt Wuppertal einziehen und die nächsten Jahre als Stadtverordneter an den Geschicken meiner Heimatstadt mitwirken. Eine große Ehre und Verantwortung. Ein Ehrenamt, welches mit Würde und Respekt vor dem Wähler gefüllt sein will.

Zahlreiche Sitzungen, einlesen in neue Themen und gründliche Vorereitung auf die Fragen der Zukunft warten auf unsere Antworten und Verarbeitung. Dialog, Prüfung und Durchhalten werden unser politisches Miteinander prägen und ich hoffe, daß das Gute obsiegen wird.

Wir machen Wuppertal. Gemeinsam.

DANKE an alle Wähler und die Kandidaten, die sich dieser Aufgabe stellen werden.

Start in den Wahlkampf

Die Plakate sind im Druck, Handzettel und weitere Maßnahmen vorbereitet. Es geht in die heiße Phase des Wahlkampfes. “Ist denn nicht immer Wahlkampf?” könnte man da fragen. Und nicht zu unrecht. Doch jetzt geht es zusätzlich darum, als Kandidat für den Wuppertaler Stadtrat wahrgenommen zu werden.

Ich fühlte mich geehrt, als ich gefragt worden bin, ob ich nicht dieses Mandat ausüben möchte. Man traue mir dies zu und sei von meiner bisherigen Arbeit, Fleiß und Zielstrebigkeit überzeugt.

Doch es geht nicht um Ehre, auch wenn es ein Ehrenamt ist. Es geht um die Menschen, die in Wuppertal – und besonders in Cronenberg – wohnen, arbeiten und leben. Sicherlich ist es l(i)ebenswert in unserem Ort, doch gleichzeitig gibt es zahlreiche Baustellen, die das Zusammenleben erschweren. Und bei “Baustellen” denke ich zuerst an den Zustand unserer Straßen. Hat doch eine Untersuchung mit Kamerasystemen gezeigt, daß in Cronenberg der Zustand objektiv am Schlechtesten ist. Zu lange wurde Nichts getan.

Und beim Thema Sicherheit fällt mir sofort auch unsere Freiwillige Feuerwehr ein. Geplant ist ein Umzug von der Kemmannstraße in die Schule in der Berghauser Straße. Soweit so gut. Doch leider soll es keine Wohnungen mehr für die Helfer geben. Dafür sei kein Geld da und auch keine Verpflichtung. Das kann und darf nicht sein, da durch die Nähe doch die Rettungszeiten der Helfer erheblich optimiert werden. Schon heute kämpfen die Rettungskräfte um jede Minute, denn es geht um Leib und Leben. Sollte die Kommune da nicht beste Voraussetzungen schaffen?

Weitere Themen sind das Verkehrskonzept, Bebauungsplanung, Vereinsförderung, Schule und noch vieles mehr.

Darum kandidiere ich. Darum will ich nicht nur zuschauen, sondern mit anpacken. Diese Zeit nehme ich mir und weiß, es ist ein Ehrenamt – mit Reichtümern kann ich nicht rechnen. Will ich auch nicht. Es genügt zu wissen, daß meine Kinder und Enkel es gut haben werden, wenn ich das Eine oder Andere mit umsetzen darf.

Mir ist nur zu sehr bewußt, daß hier Teamarbeit gefordert ist. Und so freue ich mich, schon heute mit einem kompetenten Team zusammen arbeiten zu dürfen – und dies zukünftig noch intensiver tun darf.

Sonntag, der 13. September 2020 wird eine Gelegenheit sein, die sin Angriff zu nehmen.

Ein Professor wird OB?

Als “alter” CDUler” kann man staunen oder auch sich wundern. Doch tatsächlich hat sich die CDU Wuppertal und die Partei Bündnis 90/Die Grünen auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters geeinigt. In der Person des Professor Dr. Uwe Schneidewind sehen beide Parteien eine gute Chance, um für Wuppertal ein zukunftsfähiges Konzept mittelfristig umsetzen zu können.

Und in der Tat wird es allerhöchste Zeit die Zeichen der Zeit neu zu belegen und zu setzen. Darum freue ich mich auch, hier ein Stück Geschichte mit schreiben zu dürfen. Meine Kandidatur für den Stadtrat ist ebenso jung und unbelastet, wie die des erhofften neuen OB und darum wird sicherlich auch ein wenig frischer Luftzug durch Wuppertals Flure wehen.

Glücklicherwiese muß das Rad nicht neu erfunden werden, doch so manch ein Rädchen läuft nicht so, wie es gedacht war. Die Stadtführung muß die Zügel des Handeln mehr in die Hand nehmen und klare Ziele nicht nur benennen, sondern auch verfolgen und überwachen. Hier gibt es Handlungsbedarf. Politik muß steuern und in Richtung Bürger auch transparent bleiben. Nur hübsche Pressefotos sind da sicherlich kein Teil der Lösung.

Für Cronenberg stehen Themen an, wie Planung der Ortskernmitte, Bewahrung der allgemeinen Sicherheitsleistungen (z.B. Feuerwehr und Rettungskräfte), Wiederherstellung maroder Straßen im Bereich Cronenberg und noch vieles mehr.

Und an diesen Themen (und noch mehr) werden wir unsere Zusammenarbeit mit Herrn Schneidewind messen lassen müssen. Neue, dynamische Verkehrskonzepte und Bildungsmöglichkeiten müssen sichtbar werden. Cronenberg (und natürlich ganz Wuppertal) muß l(i)ebenswert sein und bleiben.

Und dafür stehe ich: Fair, klar, ehrlich!

Holger Reich, Ihr Stadtratskandidat 2020

Jetzt ist es “amtlich”

Heute, am 20. Juni 2020 hat die Wahlversammlung der CDU Wuppertal die Kandidatur der Stadtratskandidaten 2020 bestätigt. Mit immerhin 119 Stimmen von 139 abgegebenen Stimmen wurde ich für den Wahlbezirk 41 (Wuppertal Cronenberg Süd) aufgestellt. Diese große Zustimmung macht ein wenig stolz und zeigt gleichzeitig die Größe der Aufgabe und Verantwortung.

Das letzte Wort hat natürlich der Wähler, der von dem Motto “Fair, klar, ehrlich – dazu stehe ich” überzeugt werden möchte. Auf die volle Unterstützung der CDU Cronenberger kann ich hier zählen, was mich nun wirklcih sehr herzlich freut. Die Plakate, Wahlzettel- und karten und zahllosen Gespräche kann ich ja nicht alle alleine bedienen. Und auch nach der Wahl braucht es ein starkes und engagiertes Team, welches an Entscheidungen und Aktionen beteiligt sein will.

So ist echte Politik immer eine wertvolle Aufgabe, die Zukunft und gelebte Gegenwart für uns selbst und unsere Kinder zu gestalten und ein Stück besser zu machen. Erfolge fallen nicht on alleine “vom Himmel” und lassen sich nicht immer auf eine einzelne Person zurück führen. Darum ist er auch nur gerecht, wenn ich meinen Energie gemeinsam mit den Jüngeren bündele und zielgerichtet einsetzte. Letztendlich zählt das Ergebnis – und daran werden wir verstärkt mit vereinten Kräften arbeiten.

Fair, klar und ehrlich – dazu stehe ich.

Wenn das Rathaus ruft

Am 02.Juni 2020 hat die Mitgliederversammlung der CDU Cronenberg sich diesmal ausnahmsweise in Nächstebreck eingefunden, um ihre Kandidaten für den Stadtrat und die Bezirksvertretung Cronenberg zu wählen. Trotz widriger Umstände hat sich dann doch eine Anzahl von Aktiven getroffen und unter der Aufsicht des Wahlleiters Andreas Blank Entscheidungen gefällt.

Sehr zur Überraschung des Wahlleiters erfolgte diesmal die Wahl einstimmig – also wirklich ohne Gegenstimme (!) und so werden Rainer Spiecker (Wahlkreis Cronenberg Nord) und Holger Reich (Wahlkreis Cronenberg Süd) als Kandidaten für den Stadtrat aufgestellt.

Mit Spiecker konnte ein erfahrener Lokalpolitiker gewonnen werden, der sich früher schon als CDU-Kreisvorsitzender und auch Landtagsabgeordneter positionieren konnte.

Mehr Verantwortung und Öffentlichkeit

Mit großem Bedauern nahm ich den Rücktritt unseres Vorsitzenden der CDU-Cronenberg zur Kenntnis. Doch haben wir alle im Vorstand dies auch mit Respekt entgegen genommen. Claus Goebel hatte sich diese Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht und diese im Hinblick auf die anstehende Wahl getroffen.

Glücklicherweise bleibt er der CDU treu und uns als aktives Mitglied erhalten, so daß hier die Zukunft noch in alle Richtungen offen sein kann.

Schnell waren sich die Mitglieder einstimmig einig, daß ich – Holger Reich – als Stellvertreter des Vorsitzenden – die Geschäfte als kommissarischer Vorsitzender übernehmen sollte. Dies ist eine große Ehre und Verantwortung. Und so habe ich dieses Amt also freiwillig und gerne übernommen. Ein Vorstandsposten ist schon eine gewichtige Aufgabe, doch den Vorsitz zu übernehmen erfordert so einiges mehr. Doch dieser Herausforderung will ich mich gerne stellen.

Große Verantwortung beinhaltet aber immer auch den Aspekt der Arbeit. Und so werde ich nicht nur mehr im Fokus der Öffentlichkeit stehen dürfen, sondern auch fachlich und sachlich zu den regionalen Themen stellen müssen. Zahlreiche Themen warten darauf beantwortet zu werden. Das Gespräch mit der Verwaltug und letztendlich auch den anderen Meinungsträgern muß gesucht werden, weil viele Lösungen nur im Team gelöst werden können. Mit großer Spannung schaue ich in Richtung Bündnis 90/Die Grünen, mit denen wir von der CDU ein Kernbündnis eingegangen sind. Unübersehbares Zeichen für dieses Bündnis ist der gemeinsame Oberbügermeisterkandidat Prof.Dr. Uwe Schneidewind, den wir gerne unterstützen.

Als erstes werden wir uns im Vorstand der CDU Cronenberg etwas anders aufstellen (schon geschehen) und dann systematisch ein Cronenberger Programm erarbeiten, um dem Bürger zu zeigen, daß wir tatsächlich am Puls der Zeit sind und uns den modernen Aufgaben durchaus gewachsen fühlen – und sind.

Nicht umsonst ist die CDU die Volkspartei, weil sie ein Ohr für das Volk, den Bürger, hat und die Spannungen innerhalb zahlreicher Themen auszuhalten und zu vermitteln vermag.

So sehen wir recht zuversichtlich auf den 13.September 2020.